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Ich bin Techniker bei einem Hersteller von Druckbehältern. Früher habe ich nur die Wärmebehandlung nach dem Schweißen von Geräten aus Kohlenstahl durchgeführt, wobei die Erhitzungstemperatur zwischen 600 und 640 Grad lag; In den jüngsten Bestellungen gab es mehrere Edelstahlgeräte, für die nach der Fertigung eine Wärmebehandlung erforderlich war. Üblicherweise benötigen Stahlanlagen aus Edelstahl keine Wärmebehandlung. Deshalb kenne ich mich mit den Verfahren zur Wärmebehandlung von Edelstahlanlagen nicht besonders gut aus. Meiner Ansicht nach bezieht sich die Wärmebehandlung von Edelstahlanlagen auf eine Lösungsbearbeitung oder eine Stabilisierungsbehandlung. Dabei muss die Temperatur auf 800–1000 Grad erhöht werden. Werden die Anlagen bei solch hohen Temperaturen nicht deformiert? Deshalb bitte ich um fachkundige Ratschläge von erfahrenen Kollegen.
Das ist zu spezialisiert, ich kann darauf vorerst nicht antworten
Das ist eher unwahrscheinlich. Im Bereich der Druckbehälterindustrie – sowohl im Inland als auch im Ausland – ist eine nach dem Schweißen durchgeführte Wärmebehandlung von Edelstahlbehältern im Allgemeinen nicht praktikabel. Bei Bauteilen wie Deckeln ist hingegen eine Lösung oder Stabilisierungsbehandlung durch Wärmeformung durchaus möglich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fzujunru am 2018-6-21 00:32 bearbeitet. Die Wärmebehandlung nach dem Schweißen dient doch dazu, die Restspannungen durch das Schweißen zu beseitigen, oder? Man könnte einfach eine Heizschicht über die Naht legen und dort eine Temperatur von 540 Grad zur Entspannung anwenden, oder? Die Lösungstherapie ist wohl nicht einfach durchzuführen. Wenn es nur darum geht, die Restspannungen nach dem Schweißen zu beseitigen, ist eine Lösungstherapie nicht notwendig. Außerdem gibt es nur bei einigen Stahlsorten, die Stabilisierungselemente wie Ti und Nb enthalten, eine Sprache von einer Stabilisierungsbehandlung
Schauen Sie sich Zhang Wenhua’s „Edelstahl und seine Wärmebehandlung“ an
Das letzte Problem war, dass ich es nicht richtig verstanden habe. Wie Bruder Shanglou sagte, bezieht sich die Wärmebehandlung auf die Wiederherstellung der mechanischen Eigenschaften der Bauteile nach der kaltverarbeitenden Bearbeitung. Gemäß Artikel 8.1 von GB150.4 gilt diese Anforderung, wenn die Deformation des austenitischen Edelstahls mehr als 15 % beträgt. Aber wenn ich mir die Formeln in der Tabelle ansehe: Bei meinem Gerät beträgt der Innendurchmesser des Zylinders 1200 und die Wandstärke 8. Nach der Berechnung liegt der Deformationsgrad des Zylinders bei 50*8/604 = 0,66. Wie hoch ist nun der Deformationsgrad des Deckels – welchen Wert hat dabei Rf?
Auch nach Zeichnen des Standarddeckels lässt sich der Wert von R nicht messen. Deshalb habe ich die Methode mit den vier Mittelpunkten der Ellipse verwendet, um festzustellen, dass der Wert von kleinen R 205 beträgt. Die Deformationsrate des Deckels beträgt daher: 75*8/209 = 2,87. Demnach haben weder die Deformation des Deckels noch die des Zylinders einen Wert von mehr als 15% erreicht. Es ist nicht notwendig, dieses Gerät mit Wärmebehandlungen zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit zu behandeln – warum werden dann bei der Konstruktion solche Anforderungen gestellt? Ich weiß nicht, ob meine diesmalige Interpretation richtig ist – bitte geben Sie mir Ratschläge und Korrekturen.
Es wird geschätzt, dass die vorgeschlagene Gesamtthermbehandlung auf die Schweißnähte abzielt – wir sind bereits zuvor auf ähnliche Fälle gestoßen!
Euer Design hat Probleme. Einige Entwerfer verstehen einfach nicht den Nutzen der Wärmebehandlung – in welchen Fällen ist eine Wärmebehandlung überhaupt notwendig?