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Hallo zusammen, ich habe seit langem eine Frage: Bei den Dampfkesseln in meiner Firma muss der entstehende Dampf beim Anzünden und Erhiten des Kessels ständig abgelassen werden – das ist eine enorme Verschwendung. Ist es nicht möglich, den Dampf nicht abzulassen, sondern wie bei einem Schnellkochtopf den Ablass zu schließen, um den Druck zu erhöhen? Soll nach Erreichen der Netzanschlussbedingungen der Netzanschluss erfolgen? Ich bin unerfahren und habe wenig Wissen – bitte geben Sie mir Ihre Ratschläge.
Ob eine Einbindung in das Rohrnetz möglich ist, hängt von der Betriebslast Ihrer Anlage ab – insbesondere vom Dampfbedarf sowie von der Richtung des Dampfflusses (es muss vermieden werden, dass es zu Stauungen kommt).
Ich habe mir auch diese Frage gestellt – es ist schade, so viel Dampf zu verlieren. Aber es gibt keinen Ort, an dem eine solch große Menge an Dampf sofort benötigt wird
Dieser Beitrag wurde zuletzt von pzhmotor am 3.8.2018 um 16:13 bearbeitet. In der Praxis ist die Umsetzung schwierig – der Druckkochtopf erhitzt sich relativ langsam. Zudem gibt es eine Entlüftungsventil, das ständig etwas Dampf ablässt, um einen Überdruck zu vermeiden. Im Inneren des Druckkochtopfs befinden sich außerdem Sicherheitsventile. Die Kapazität des Dampfkessels ist relativ gering; er verfügt über einen Entlüftungsventil. Bei größeren Kesseln wird die Entlüftung elektrisch gesteuert. Bei CFB-Kesseln ist es wichtig, die Öffnungsweite des Entlüftungsventils je nach Druck im Kessel anzupassen – das ist eine Voraussetzung für die Sicherheit. Insbesondere beim Hinzufügen von Kohle oder beim Entfernen der Brennstoffpistolen kann es leicht zu Überhitzung und Verkohlung kommen, sowie zu Ausfällen des Kessels aufgrund niedriger Temperaturen. In solchen Fällen ist es äußerst wichtig, den Druck im Kessel stabil zu halten. Es darf nicht dazu kommen, dass der Sicherheitsventil immer wieder auslöst und dadurch Druckschwankungen entstehen – sonst können die druckempfindlichen Komponenten des Kessels beschädigt werden, was sehr gefährlich ist. Die Vernetzung der Kessel ist bedingungsgebunden: Der Druck im Kesseltopf muss im Wesentlichen dem Druck im zugehörigen Dampfnetz entsprechen (dies ist in den Bedienungsanleitungen festgelegt). Ich erinnere mich, dass der Druck am Auslass der beiden Nieddruck-Sättigungs-Dampfkessel vor der Vernetzung etwa 0,05 Mpa unter dem Druck im Hauptrohr liegen sollte. Zudem muss zunächst das Rohrsystem vorgewärmt werden, damit die Verbindungsventile geöffnet werden können. Bei zu großem Druckunterschied ist das Öffnen der Ventile nicht möglich – gilt das umso mehr für manuelle Ventile. Während des Vernetzungsprozesses muss die Last aller Kessel angepasst werden, um einen stabilen Druck aufrechtzuerhalten. Das Ablassen von Dampf scheint dabei die einzige Möglichkeit zu sein. Die Produktionsorganisation folgt stets dem Prinzip „Sicherheit, Stabilität, Effizienz“, wobei die Sicherheit immer an erster Stelle steht. Falls man diesen Dampf wirklich zurückgewinnen möchte, sollte man über Lösungen wie das Erhitzen des Wassers im Entsalzungsbehälter nachdenken – auch das erscheint jedoch nicht wirtschaftlich. Außerdem sollte darauf hingewiesen werden, dass über der Entlüftungsventil ein zuverlässig funktionierender Schalldämpfer installiert werden muss.
Das macht Sinn. Aber kann man den Druck wirklich nicht abschließen und erhöhen? Voraussetzung ist, dass die Sicherheit gewährleistet werden kann.
Mir wurde mitgeteilt, dass die Informationen, über die ich derzeit verfüge, zumindest äußerst schwierig zugänglich sind.
In den letzten Tagen hat unser Unternehmen erfolgreich Maßnahmen ergriffen, um den Nebendampf einer Anlage ohne Entlastung ins Netz einzuspeisen. Sobald der Druck im Dampfkessel die Voraussetzungen für eine Einbindung ins Netz erfüllte, wurde der Dampf direkt ins Netz eingespeist. Zu diesem Zeitpunkt betrug das Einspeisungsvermögen nur 5 t/h – doch dadurch wurde der Lärm durch den entweichenden Dampf, der die Anwohner störte, beseitigt.
Niedertemperatur-Abwärmenutzungsboiler, oder? Auch bei uns gibt es zwei 5-Tonnen-Boiler zur Nutzung der Abwärme aus den Rotationsöfen. Zudem gibt es viele kleinere Abwärmeboiler und Verdampfer. Zunächst wird Dampf in den Dampfkessel der Abwärmeboiler geleitet. Dadurch steigt allmählich die Temperatur im Boiler an. Die Belastung des großen Boilers kann leicht angepasst werden – es ist außerdem nicht notwendig, ihn zu entleeren. Ich dachte, Sie meinten, dass zwei Kessel nach dem Anzünden miteinander verbunden werden. Die Anleitung für den Schornsteinfeger befasst sich damit. Versuchen Sie doch, die beiden Kessel mit der Dampfmaschine zu verbinden? So ist das nicht realistisch, der Abgasdruck lässt sich nicht stabilisieren.
Die mit Dampfturbinen sind tatsächlich anders – die Druckanforderungen müssen konstant sein. Kleine Kessel sind wirklich einfacher in der Handhabung.