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Warum hat 316L eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen äußeren Druck als 304 und 316?

2018-08-31View Original

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von zhangjuhua am 1.9.2018 um 10:47 geändert. Bei Raumtemperatur beträgt der Druckwiderstand von 304 137 MPa und bei 316L 120 MPa. Den Elastizitätsmodul habe ich nach SW6 überprüft – er ist bei beiden Materialien derselbe. Wenn es sich um einen Innendruck handelt und die Temperatur nicht zu hoch ist, dann ist 304 in der Regel besser geeignet als 316L. Bei einem Unterdruck, beispielsweise -0,1, kann 316L laut den Berechnungen nach SW6 deutlich höhere äußere Drücke aushalten – seine Druckbeständigkeit ist also besser. Warum ist das so? -0,1 MPa, DN1200x5, berechnete Länge 2500, kritischer Außendruck, d.h. Druckbeständigkeit 316L>304>316>304L
Reply #22018-09-01
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zjq1962 am 3.9.2018 um 08:11 geändert. Mit steigender Temperatur ändert sich die Widerstandsfähigkeit des Materials gegenüber äußeren Drücken.
Reply #32018-09-01
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fzujunru am 1.9.2018 um 09:51 bearbeitet. Der kritische Druck für das Verlust der Stabilität hat nichts mit dem zulässigen Spannungsniveau des Materials zu tun. Beide Werte sind zwar gleich, doch der Wert B unterscheidet sich. Die berechnete Dicke hängt hauptsächlich von E ab. Wenn man sich die B-Kurve in GB150.2 genau ansieht, stellt man fest, dass beispielsweise bei 205 Grad die Werte für E bei 304 und 316L unterschiedlich sind. Der Elastizitätsmodul hängt außerdem vom chemischen Aufbau des Materials sowie von der Temperatur ab.
Reply #42018-09-02
Je nach Material unterscheiden sich auch die einzelnen Parameter.
Reply #52018-09-02
Klären wir die Bedeutung der Kurve für den äußeren Druck: A ist die zirkuläre Kompressionsdehnung, B ist die Hälfte des zirkulären Kompressionsdrucks. Die Beziehung zwischen A und B stellt im Grunde das Verhältnis von Dehnung zu Druck dar. 31603 weist bei niedrigen Temperaturen eine bessere Grenzfestigkeit gegen Kompression auf als 30408, weshalb 316 eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen äußeren Druck aufweist. Bei hohen Temperaturen ist die Situation umgekehrt. Die zulässige Spannung von Edelstahl wird anhand der Zugfestigkeit bestimmt und kann daher nicht als Vergleichsmaßstab herangezogen werden.
Reply #62018-09-02
Vielen Dank, ich habe nachgesehen – es gibt einen Punkt, bei dem B = 1/2·EA ist. Bei ASME gilt früher m = 4; jetzt ist jedoch B = 2/3·EA
Reply #72018-09-02
Ja, ich habe nachgesehen – die Kurve des äußeren Drucks hat sich nicht verändert. Allerdings ist der Sicherheitsfaktor für den äußeren Druck von 4 auf 3 gesunken. Der Wert von b muss dementsprechend angepasst werden. Vielen Dank für Ihre Hinweise
Reply #82018-09-04
Was die mechanischen Eigenschaften angeht, wurden die Unterschiede zwischen diesen Materialien kaum berücksichtigt; es wurde hauptsächlich auf Korrosionsbeständigkeit und geringen Kohlenstoffgehalt geachtet. Schaut euch die Analyse an.
Reply #92018-09-04
Innendruck: Das Material ist hauptsächlich dem Zugspannung ausgesetzt. Außendruck: Das Material ist hauptsächlich der Druckspannung ausgesetzt. Bei demselben Material unterscheiden sich die Werte für die Druckfestigkeit und die Spannung, bei der das Material nachgibt. Zum Beispiel bei Gusseisen
Reply #102018-10-07
Auf den ersten Etagen hat jemand geantwortet, dass es sich um die Grenzfestigkeit bei Kompression handelt – anscheinend ist das Konzept falsch verstanden worden. Man kann dazu die Mechanik der Materialien nachschlagen.
Reply #112018-10-09
Oben wurde falsch behauptet, dass der äußere Druck von der Grenze der Kompressionsfestigkeit abhängt. Ich habe das noch einmal überprüft – tatsächlich liegt ein Fehler vor. Ich möchte dies hier klarstellen: Bei dünnwandigen Zylindern hängt der äußere Druck vom tangentialen Elastizitätsmodul ab; dabei sind sowohl lineare als auch nicht-lineare Biegephänomene zu berücksichtigen. Bei dickwandigen Zylindern hingegen hängt der äußere Druck von der Kompressionsfestigkeit ab. In diesem Fall überschreitet die Kurve des äußeren Drucks den Endpunkt. Wenn wir nun diese beiden Kurven zusammenfassen, können wir den Unterschied erkennen. Ich lade alle ein, weiterhin mitzulesen und zu diskutieren
Reply #122018-10-09
Ich habe es gelernt – normalerweise habe ich es gar nicht bemerkt.
Reply #132018-10-09
Der tangentiale Elastizitätsmodul ist wohl die nichtlineare Phase im zweiten Teil der Spannungs-Dehnungskurve – in der linearen Phase zuvor ist E ein konstanter Wert
Reply #142018-10-10
Die lineare E mit geringer Deformation ist der tangentiale Elastizitätsmodul. Um die Essenz jenseits der Kurve des äußeren Drucks zu erkennen, wird empfohlen, sich die Erklärungen in ASME VIII-2 3-D.5.2 anzusehen
Reply #152018-10-22
Können Sie es mir per E-Mail schicken = Standards für Trockenluftdichtungstechnik API 692??? d30692@gmail.com
Reply #162018-10-23
Wie soll man das sagen – bei verschiedenen Konstruktionsbedingungen sind unterschiedliche Eigenschaften der Materialien erforderlich. Unabhängig von der Temperatur wird die Festigkeit des Materials hauptsächlich durch den inneren Druck auf die Behälter ausgelegt, während bei dem äußeren Druck vor allem die Stabilität eine Rolle spielt. Materialien, die Zugbelastungen aushalten, müssen nicht auch Biegebelastungen aushalten. So in etwa meine ich es – falls nötig, erkläre ich es bei Gelegenheit genauer :)

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