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“Bei den Druckprüfungen von Kesseln und Behältern wird in der Regel Wasser als Druckmittel verwendet. Es darf kein Gas als Druckmittel eingesetzt werden – andernfalls entstehen große Gefahren. Das sollte doch Allgemeingut sein. Aber warum kann man kein Gas verwenden? Wo liegen die konkreten Gefahren? Gibt es irgendwelche erfahrenen Kollegen, die mir helfen können?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zhangjuhua am 2018-9-2 um 16:34 geändert. Es handelt sich dabei um eine sehr gefährliche Situation – Gase sind kompressibel. Wenn der Behälter versagt, sinkt der Druck nicht sofort. Die Gase breiten sich dann überall aus, was zu enormen Auswirkungen führt. Wasser hingegen ist nicht kompressibel: Wenn der Behälter zerbricht, fließt das Wasser heraus, und der Druck sinkt sofort. Das hat nicht die gleiche Wirkung wie bei Gasen – die Wirkkraft ist geringer
Die Gefahr bei Druckprüfungen mit Gas ist größer als bei Prüfungen mit Wasser, da Gas kompressibel ist und eine große Menge an Energie speichern kann. Sollte das Gerät dabei beschädigt werden, können erhebliche Schäden entstehen. Daher müssen bei Druckprüfungen Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Diese müssen vom leitenden Techniker der Einrichtung genehmigt werden, außerdem muss die Sicherheitsabteilung der Einrichtung die Prüfung vor Ort überwachen. Deshalb wird der Drucktest stets bevorzugt.
Die Druckprüfungen lassen sich in Wasserdruckprüfungen, Gasdruckprüfungen sowie Kombinationsprüfungen mit Wasser und Gas einteilen. Die Wasserdruckprüfung ist die bevorzugte Methode – sie ist zuverlässig und sicher, außerdem weist sie einen hohen Sicherheitsfaktor auf. Die Gasdruckprüfung wird nicht bevorzugt; falls sie dennoch angewandt wird, dann nur in Fällen, in denen der Druck nicht hoch und das Volumen nicht groß ist. Die Kombinationsprüfung mit Wasser und Gas wird in der Regel bei Geräten mit großem Volumen verwendet. Bei dieser Methode wird viel Wasser benötigt, zudem muss die Tragfähigkeit des Fundaments sowie der hydrostatische Druck berücksichtigt werden. Die alleinige Verwendung von Gas birgt außerdem ein hohes Risiko. Also, kombiniert es
Bei Bedingungen, die einen Drucktest zulassen, wird von einem Gasdrucktest abgeraten. Da Flüssigkeiten nicht kompressibel sind, entweicht der Druck sofort, falls es zu Leckagen im Gerät kommt – dadurch wird das Gerät nicht beschädigt; Gase weisen einen hohen Kompressionsgrad auf, was zu erheblichen Schäden an den Geräten führt und außerdem das Sicherheitsrisiko für die Personen erhöht, die Drucktests durchführen.