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Frage: Unter welchen Umständen müssen Druckbehälter mit zwei Sicherheitsventilen ausgestattet werden?
Man kann jetzt sagen, dass es sich um Doppel-Sicherheitsventile handelt.
Bei der Einrichtung von Doppel-Sicherheitsventilen muss vor allem berücksichtigt werden: 1. Das Ausmaß der Schwankungen des Betriebsdrucks; 2 Die Bedeutung der Rohrleitungen sowie der Einfluss von Stillständen auf die Produktion. Nachdem der Sicherheitsventil ausgelöst wurde, muss er gemäß den Vorschriften erneut kalibriert werden. Dabei müssen die Ventile vorne und hinten geschlossen werden; dadurch sind die Leitungen und Geräte vorübergehend nicht mehr durch einen Sicherheitsventil geschützt. Dies hat Auswirkungen auf Leitungen mit großen Druckschwankungen oder wichtige Leitungsanlagen. In solchen Fällen wird ein Doppelventilsystem eingesetzt, damit immer ein Ventil in Betrieb ist und das andere als Ersatz dient. Im Allgemeinen haben Doppelsicherheitsventile keinen gemeinsamen Ablauf. Es ist sinnlos, zwei Ventile einzubauen, nur um die Abluftmenge zu erhöhen. Gemäß den Anforderungen der Norm GB150 oder der zulassungsrechtlichen Vorschriften müssen Druckbehälter über Sicherheitsentlastungsvorrichtungen verfügen, es ist jedoch nicht vorgeschrieben, dass zwei Sicherheitsventile installiert werden müssen. Aber es gibt auch Kombinationen aus Sicherheitsventilen und Druckauslöseventilen. Was den Einbau von zwei Sicherheitsventilen angeht, so geschieht dies in der Regel aus praktischen Gründen.
In der Regel gibt es zwei Sicherheitsventile – eines in Betrieb und eines als Ersatz. Bei einigen Geräten mit hohem Entlastungsvolumen, wie z. B. Kesseln, werden ebenfalls zwei Ventile verwendet, wobei eines in Betrieb ist und das andere als Ersatz dient.
Wie wird die „Ersatz“-Funktion der Sicherheitsventile gewährleistet?