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Muss bei der Druckprüfung des Wärmetauschers der Druckunterschied zwischen Rohr- und Kesselseite berücksichtigt werden? Soll man den Kanal- und den Schalenstrom jeweils bis zum 1,25-fachen der Designdruck belasten?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fzujunru am 11.9.2018 um 22:49 geändert. Wenn die Konstruktion keine Berücksichtigung des Druckunterschieds vorsieht, muss bei den Tests auch nicht auf diesen Druckunterschied Rücksicht genommen werden. Laut GB151 sollen für die Innen- und Außenseite jeweils der Faktor 1,25 multipliziert mit dem Temperaturkorrekturfaktor sowie der Nenndruck verwendet werden. Bei den Prüfungen muss man berücksichtigen, dass, wenn der Prüfdruck in der Innenseite höher ist, die Verbindungen zwischen dem Rohrplatte und den Wärmeaustauscherrohren separat überprüft werden müssen – entweder durch Leckageprüfung oder indem der Prüfdruck in der Außenseite auf denselben Wert wie in der Innenseite erhöht wird. Ein weiterer Punkt: SW6 berücksichtigt bei den Tests nicht den Stress an der Rohrplatte. Normalerweise wird das auch nicht berücksichtigt, aber eigentlich sollte es doch geprüft werden
Ich verstehe das so, dass der Prüfdruck durch Multiplikation des höheren Wertes aus Rohrleitungsbereich und Außenhüllbereich mit einem Faktor berechnet wird. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, aber ich habe es schon immer so gemacht :)