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Dieser Beitrag wurde zuletzt von fy214152 am 20.9.2018 um 12:55 geändert. Müssen bei der Berechnung von Druckbehältern separate Berechnungsunterlagen für die niedrigste und die höchste konstruktive Temperatur erstellt werden? Die Designdruck des Umhüllungsgefäßes beträgt 0,6 MPa. Die minimale Designtemperatur liegt bei -15 Grad Celsius, die maximale Designtemperatur bei 185 Grad Celsius. Das Material besteht aus 10 mm dicken Q345R-Platten. Als Medium werden Salzwasser/Dampf verwendet. Der Designdruck des Inneren des Gefäßes beträgt 0,9 MPa, die Designtemperatur liegt bei 160 Grad Celsius. Das Material besteht aus 16 mm dicken S31603-Stahlplatten. Als Medium wird Ethanol verwendet.
Es reicht aus, die Berechnungen bei der höchsten vorgesehenen Betriebstemperatur durchzuführen, doch für das Hauptmaterial müssen entsprechende technische Anforderungen anhand der niedrigsten zu erwartenden Betriebstemperatur festgelegt werden.
-Bei 15 Grad wird der zulässige Spannungspegel des Materials mit dem Wert für 20 Grad angenommen. Dieser Wert muss größer als 185 Grad sein. Daher ist es sinnlos, im Berechnungsdokument einen Wert von -15 Grad anzugeben. Es reicht aus, in den Zeichnungen oder technischen Vorgaben Anforderungen bezüglich der Stoßfestigkeit des Materials festzulegen.
Das ist logisch – viele Kenntnisse im Umgang mit Behältern müssen in Zusammenhang betrachtet werden. Manchmal muss man die Dinge getrennt betrachten, um die Stärken zu nutzen und die Schwächen auszugleichen. Wenn man etwas reduziert, muss etwas anderes hinzugefügt werden, um den Verlust auszugleichen.