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Der Dichtungskoeffizient wird mit m = p/p1 bezeichnet. Dabei ist P die effektive Druckkraft der Dichtung – also der Vorlast abzüglich des Betriebsdrucks im Rohrsystem. P1 hingegen ist der Betriebsdruck im Rohrsystem. Der Wert von m wird üblicherweise als Dichtungskoeffizient oder Restpressionskoeffizient bezeichnet. Verschiedene Dichtungen weisen unterschiedliche m-Werte auf. Zudem nimmt der Wert von m zu, je härter die Dichtung ist. Sowohl der Dämpfungskoeffizient m als auch der Vorlastdruck y sind Werte, die spezifisch für die Dämpfungselemente selbst sind. Ihre Werte unterscheiden sich je nach Form und Material des Dämpfungselements. -----Trennlinie – Ich habe eine Frage: Warum wird nicht einfach die effektive Druckkraft der P---Dämpfer verwendet (also die Vorspannkraft abzüglich des Betriebsdrucks des Rohrsystems), um anzugeben, welche Vorspannkraft erforderlich ist? Warum muss die effektive Vorspannkraft P vielmehr m-mal so groß sein wie der Betriebsdruck P1 des Rohrsystems?
Die tatsächlich benötigte Vorspannkraft beträgt = (m+1)P
Danke. Wie hängt der Druck, der dazu führt, dass die Dichtung deformiert wird und somit eine Abdichtung gewährleistet, mit dem Druck im Rohrsystem zusammen? Das hängt vom Material der Dämpfer ab. Ich denke, die tatsächlich benötigte Mindestverstärkungskraft entspricht dem Druck, der auf den Dämpfer selbst ausgeübt werden muss, plus dem Innendruck im Rohrsystem P. Ist meine Ansicht richtig?
Es ist der verbleibende Dichtdruck, der dafür sorgt, dass die Dichtung ihre Funktion erfüllt, während die Vorspannkraft dazu führt, dass die Dichtung deformiert wird und somit ebenfalls eine dichte Abdeckung bildet. Je höher der zu dichtende Druck ist, desto größer muss der m-Wert der Dichtung sein – und auch die erforderliche Vorspannkraft wird größer.