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Wenn eine Zentrifuge Material trennt, was sind die Schäden, die der Apparat selbst erleidet, wenn zu viel Flüssigkeit zugeführt wird?
Wird dadurch eine höhere Belastung sowie ein höherer Stromfluss entstehen?
Übermäßiger Flüssigkeitszustrom – es kommt darauf an, um welche Flüssigkeit es sich handelt. Wenn die Flüssigkeit nicht korrosiv ist, stellt sie keine Gefahr für die Ausrüstung dar. Ist die Flüssigkeit hingegen korrosiv, dann entsteht natürlich eine Gefahr. Übermäßigen Flüssigkeitszustrom kann man sich wie eine schräg drehende Trockenmaschine vorstellen...
Zwei empfohlene Bücher sind „Grundlagen der Chemieindustrie“ und „Maschinen in der Chemieindustrie“. Es handelt sich dabei um grundlegende Nachschlagewerke, die für alle, die in der Chemieindustrie arbeiten, unbedingt gelesen werden sollten.
Eine zu große Menge an Material kann dazu führen, dass die Zentrifuge überlastet wird. Dadurch kann es zu starken Vibrationen der Zentrifuge kommen, was wiederum zu deren Zerstörung sowie zu anderen Unfällen im Produktionsprozess führen kann
Das hängt von der Art der Zentrifuge ab: 1: Bei herkömmlichen Filterzentrifugen gibt es eine Obergrenze für die maximale Menge an Material, die in den Trommelbereich gelangen darf. Eine zu große Menge an Material kann zu Schäden an der Anlage führen. 2: Aufgrund der begrenzten Trommelkapazität der Sedimentationszentrifugen kann eine zu große Menge an Material dazu führen, dass die Überlaufgrenze überschritten wird. Infolgedessen verschlechtert sich die Trennleistung und der Betriebsstrom steigt an. Bei der Konstruktion von Zentrifugen sind die Beladungsgrenzen sowie die maximale Menge an Material, die im Trommelraum aufgenommen werden kann, Voraussetzungen für die Berechnung der Stabilität der Trommel.
Meint man damit einen hohen Durchfluss? Bei vollautomatischer Bedienung stoppt die Maschine automatisch das Einbringen von Material, sobald genug vorhanden ist. Wenn der Durchfluss hoch ist und die Maschine stabil arbeitet, gibt es kein Problem