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Sicherheitsventile und Druckauslöseventile werden bei der Berechnung der Entlastungsfläche von Entlastungsvorrichtungen gemäß GB/T 150.1-2011 berücksichtigt. Die Entlastungsdruck des Entlastungsvorrichtungs (absoluter Druck) pf = Konstruktionsdruck p + Überdruckgrenze △p. Dabei – welcher Wert gilt als Konstruktionsdruck p: der Konstruktionsdruck des Druckbehälters oder die Einstellungsdruckstufe der Sicherheitsventile bzw. der konstruktive Zerstörungsdruck? Bei der Berechnung der Entlastungsfläche des Entlastungsgeräts SW6 wird der dortige Konstruktionsdruck p mit dem Konstruktionsdruck des Druckbehälters angegeben. Doch wenn der Einstellungsdruck des Sicherheitsventils bzw. der geplante Zerstörungsdruck kleiner ist als der Konstruktionsdruck des Druckbehälters, wird der Konstruktionsdruck p durch den Einstellungsdruck des Sicherheitsventils bzw. den geplanten Zerstörungsdruck ersetzt. Dadurch wird die berechnete Entlastungsfläche größer sein als diejenige, die auf der Grundlage des Konstruktionsdrucks des Druckbehälters ermittelt wird – was eine etwas konservativere Berechnung bedeutet. Außerdem gilt in Anhang 5 der Normversion 99 bei der Berechnung der Entlastungsfähigkeit des Sicherheitsventils: Der Entlastungsdruck des Sicherheitsventils (absoluter Druck) pd = 1,1 × Einstelldruck des Sicherheitsventils ps + 0,1. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass bei der Berechnung der Entlastungsfläche beim Druckablass gilt: Wenn der Einstelldruck des Sicherheitsventils bzw. der geplante Zerstörungsdruck kleiner ist als der konstruierte Druck des Behälters, dann ist es richtig, den konstruierten Druck durch den Einstelldruck des Sicherheitsventils bzw. den geplanten Zerstörungsdruck zu ersetzen, um die Entlastungsfläche zu berechnen
Meiner Ansicht nach berücksichtigt der Entlastungsdruck des Sicherheitsventils – also der Druck, bei dem das Ventil öffnet – bereits den Designdruck des Behälters sowie die zulässige Überdruckgrenze. Damit ist bereits ein ausreichender Sicherheitspuffer berücksichtigt; es ist daher nicht notwendig, noch den Einstelldruck oder den designierten Zerstörungsdruck zu berücksichtigen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AtlantisH am 26.11.2018 um 14:06 bearbeitet. Im Allgemeinen entspricht der Konstruktionsdruck eines Druckbehälters dem Nenndruck der Sicherheitsventile. In Fällen ohne besondere Umstände wird der Konstruktionsdruck auf diese Weise bestimmt. Außerdem darf der Konstruktionsdruck des Druckbehälters nicht unter den Einstelldruck der Sicherheitsventile liegen. Es wird empfohlen, sich den Abschnitt B.3 „Allgemeine Vorschriften“ im Anhang B zu 150.1 anzusehen, dann werden Sie es verstehen. Tatsächlich bezieht sich dieser Druck auf den höchsten Druck, der am Eingang der Sicherheitsventile erreicht werden kann.
Das stimmt nicht, oder? Der Druck im Entlastungsventil darf auf keinen Fall höher sein als der konstruktive Druck der Anlage. Der Entlastungsdruck des Entlastungsvorrichtungs liegt in der Regel bei 1,1 bis 1,2 Mal dem Betriebsdruck. Welche Funktion hat ein Entlastungsgerät, wenn der Entlastungsdruck darin unter dem Konstruktionsdruck der Anlage liegt?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dongfang1979 am 26.11.2018 um 18:43 bearbeitet. Die Formeln zur Berechnung der Entlastungsfläche in Anhang B von GB/T150.1-2011 sind im Grunde genommen identisch mit denen in API 520. In API 520 wird der Entlastungsdruck als Festlegungsdruck + Überdruckgrenze + Atmosphärdendruck definiert. Daher halte ich es für nicht konservativ, bei der Berechnung der Entlastungsfläche des SW6-Entlastungssystems den Konstruktionsdruck p mit dem Konstruktionsdruck des Druckbehälters anzusetzen.
B.3.2.3 Bei mehreren Entlastungsanlagen darf der Betriebsdruck einer dieser Anlagen nicht höher sein als der Nenndruck; die Drücke der anderen Anlagen können auf 1,05-fachen des Nenndrucks eingestellt werden. Wenn der Nenndruck des Druckbehälters verwendet wird, ist das eher unkonservativ.
Bei der Konzeption mehrerer Entlastungsanlagen kann dies verbessert werden
Da in GB/T150.1 bereits festgelegt ist, dass der Entlastungsdruck aus dem Konstruktionsdruck und der Überdruckgrenze besteht, gibt es mit den Werten des SW6-Programms kein Problem – es ist daher nicht notwendig, hier noch vorsichtiger vorzugehen.