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Die Betriebsbedingungen eines Wärmetauschers werden in der Regel durch die maximale Temperatur des Mediums, oder durch den Bereich zwischen den Ein- und Ausgangstemperaturen, oder durch den logarithmischen Durchschnitt bzw. den arithmetischen Durchschnitt festgelegt. Welcher Wert oder welcher Bereich sollte also verwendet werden?
Die Konstruktionstemperatur der Rohre (Hülle) im Rohr- bzw. Hüllkreis eines Shell-and-Tube-Wärmeaustauschers entspricht der Konstruktionstemperatur des Rohrgehäuses (Hüllkörpers) im Rohr- bzw. Hüllkreis. Sie ist ein entscheidender Parameter bei der Auswahl der Materialien sowie der zulässigen Spannungen für den Rohr- bzw. Hüllkreis. Sie unterscheidet sich von der Durchschnittstemperatur im Rohr- bzw. Hüllkreis – dabei handelt es sich um den Durchschnittswert entlang der Länge zwischen den Wärmeübertragungsrohren und dem Metall der Hüllzylinder. Dieser Wert hängt von der Strömungsgeschwindigkeit sowie den physikalischen Eigenschaften der Stoffe auf beiden Seiten der Wärmeübertragungsrohre ab. Er dient dazu, die Unterschiede in der thermischen Ausdehnung zwischen den Wärmeübertragungsrohren und dem Hüllzylinder zu berechnen.
Das Bestimmen von Extremwerten ist weit verbreitet; es werden nur selten Werte im Bereich zwischen Import- und Exportwerten verwendet. Denn die Temperatur des Materials beeinflusst direkt die Bestimmung von Parametern wie dem zulässigen Spannungsniveau des Materials – was wiederum die Richtigkeit der Gerätedesigns beeinflusst
Wir verwenden in der Regel den arithmetischen Durchschnitt für die Schalenströmung und den logarithmischen Durchschnitt für die Rohrströmung – nach empirischen Formeln
Wärmeaustauschrohre, die gleichzeitig von den Temperaturen im Rohrkanal sowie im Gehäuse beeinflusst werden, sollten nach der Temperatur des Metalls dimensioniert werden. Diese Metalltemperatur muss durch Wärmeübertragungsberechnungen ermittelt werden (siehe Anhang B von GB/T151-2014 zur Bestimmung des Wärmeübergangskoeffizienten α). Sie kann auch an bereits in Gebrauch befindlichen Wärmeaustauschern gemessen werden oder auf der Grundlage bewährter Konstruktionserfahrungen festgelegt werden;
Die in den Diagrammen angegebenen Betriebstemperaturen des Wärmetauschers sollten die Temperaturen an der Ein- und Ausgangsseite sein. Für Fälle, in denen die Temperatur des Metalls in den Rohr- oder Kästchenbereichen berechnet werden muss, bilden diese Werte die Grundlage für die Berechnung.