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Wie im Titel beschrieben: Es handelt sich um einen Destillationskolben mit einer Rohrlänge von etwa 30 Metern und einer Länge des Fußteils von etwa 6 Metern. Der Innendurchmesser beträgt 3,8 Meter. Das Rohr besteht aus Edelstahl. Es gibt nun ein Problem: Bei der Eingabe der oberen und unteren Deckel in SW6 wird eine Nennstärke von 12 eingegeben, während der Korrosionspuffer auf 0 gesetzt wird. Die einzeln durchgeführten Berechnungen zeigen, dass die Ergebnisse für die oberen und unteren Deckel in Ordnung sind – die berechneten Stärken betragen jeweils 10 und 7. (Der Wert für die Abnahme der Stärke ist in Ordnung.) Auch das gesamte Berechnungsergebnis ist in Ordnung. Wenn hingegen eine Nennstärke von 12 eingegeben wird und der Korrosionspuffer auf 1,8 (Abnahmemenge) gesetzt wird, sind die einzeln durchgeführten Berechnungen ebenfalls in Ordnung. Doch beim Erstellen des vollständigen Berechnungsergebnisses wird angezeigt, dass die axiale Belastung des unteren Deckels nicht zulässig ist. Wie kann dieses Problem gelöst werden?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fzujunru am 2019-3-27 20:59 bearbeitet. Wenn nur der Deckel berücksichtigt wird, betrachtet das Programm nur den Innendruck. Bei der Gesamtberechnung berücksichtigt das Programm die axialen Spannungen, die durch Windlasten entstehen. Achten Sie auf die Querschnittsstelle an der Verbindung zwischen Zylinder und Deckel. Bitte lesen Sie dazu NB/T 47041, Abschnitt 7.9, sowie die Angaben zu den „gefährlichen Querschnitten“ bei Türmen
Was im 2. Stock gesagt wurde, stimmt. Bei der getrennten Berechnung wird nur der Innendruck berücksichtigt; bei der genauen Berechnung des Turms müssen außerdem der Wind sowie die durch Erdbeben verursachten Biegemomente und die daraus resultierenden Spannungen berücksichtigt werden
Stimme im zweiten Stock zu! Axiale Spannungen haben einen großen Einfluss auf die Berechnung von Türmen. Es ist nicht sinnvoll, die einzelnen Komponenten getrennt zu betrachten.
Danke, ich verstehe jetzt. Es gab ein Problem bei der Eingabe: Wenn wir die Nennstärke des Edelstahldeckels eingeben, sollten wir direkt den Wert der Stärke minus die Abtragung eingeben. Oder bei der Eingabe des Korrosionspuffers – es ist nicht ganz genau, wenn man dort die Abtragung einträgt. Das Problem beim Letzteren ist, dass die axiale Spannung, wie ich bereits erwähnt habe, eigentlich 7,9 sein sollte. Im Nenner dieser Formel steht die effektive Stärke. Die effektive Stärke wird definiert als Nennstärke minus Korrosionspuffer. Der Korrosionspuffer für Edelstahl beträgt in der Regel 0 – doch wir haben stattdessen die Abtragung als Korrosionspuffer eingegeben
Bei der Berechnung von Türmen gibt es noch ein weiteres Problem: Der Schweißnahtkoeffizient. Bei der Überprüfung der axialen Spannungen, die durch Wind- und Erdbebenbelastungen entstehen, muss man den Schweißnahtkoeffizienten der Ringnaht berücksichtigen.
Auch bei Edelstahl muss die Abnahme der Dicke berücksichtigt werden. Es ist sinnvoller, einen Korrosionspuffer einzubeziehen, anstatt direkt die minimale Formdicke einzugeben. Obwohl dieses Edelstahlteil keinen Korrosionspuffer aufweist, sind die Oberflächen des Deckels sowie die Übergangsbereiche an den Ecken am anfälligsten für eine Verringerung der Dicke. Die minimale Formdicke des Deckels muss in jedem Fall den Anforderungen der Stärkeberechnung entsprechen. Wenn man nicht die Gesamtdicke erhöhen möchte, wird empfohlen, die minimale Formdicke so festzulegen, dass sie aus der Nenndicke abzüglich der negativen Toleranz des Stahls resultiert“
Die Menge der Abdickung kann nach Erstellung der Berechnungsunterlagen selbst ermittelt werden. Es reicht aus, wenn die effektive Dicke in den Berechnungen plus die negative Abweichung plus die Menge der Abdickung kleiner sind als die eingegebene Nenndicke. Im Allgemeinen ist es kein Problem, die Menge der Abdickung bei der Berechnung des Korrosionspuffers am Deckel mit einzubeziehen. Doch in der Formel für den axialen Stress dieses Turms gibt es einen Parameter, nämlich die effektive Dicke. Die effektive Dicke wird durch Abzug des Korrosionspuffers berechnet. Wenn man die Menge der Abdickung fälschlicherweise als Korrosionspuffer betrachtet, dann ist der berechnete axiale Stress nicht mehr genau
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fzujunru am 28.03.2019 um 11:18 bearbeitet. Die minimale Formstärke ist die vom Design vorgesehene Mindeststärke. Wenn nach den Messungen die Stärke des Deckels unter diesem Wert liegt, gilt er als unzulässig. Die Hersteller verwenden diesen Wert zur Bestimmung der notwendigen Materialmenge. Man kann sagen, dass die minimale Formstärke gleich der tatsächlichen Stärke des Deckels ist. Meiner Meinung nach sollte man diesen Wert jedoch trotzdem in die Berechnungen einbeziehen. Wenn man das nicht tut, könnte bei den Berechnungen zur Verstärkung der Öffnungen die Menge an überschüssigem Metall am Deckel höher ausfallen als in Wirklichkeit – was wiederum unsicher ist
Sie haben wohl nicht verstanden, was ich meine: L