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Dieser Beitrag wurde zuletzt von awangyong1 am 19.05.2019 um 13:42 geändert. In GB150 wird in Punkt 5.6.4.4 nur die Verstärkungskonstruktion für kegelförmige Behälter mit innenwirkendem Druck beschrieben, bei denen der Halbwinkel des Kegels 30° oder weniger beträgt und es keine Ecken an den Enden des Kegels gibt. Doch was gilt dann als Grundlage für die Berechnung der Verstärkung am kleineren Ende eines Kegels, wenn der Halbwinkel des Kegels 45° oder weniger beträgt, das größere Ende des Kegels jedoch Ecken aufweist, während das kleinere Ende keine Ecken hat? Muss man bei den offenen Enden nicht immer die Verstärkungsfläche an der Verbindung zwischen Kegelhülle und Zylinder berücksichtigen? GB150 gibt keine Berechnungsmethode für die Verstärkungsfläche bei einem Halbwinkel von bis zu 45° ohne Ecken am kleineren Ende an
GB150 gibt keine Berechnungsmethode für die Verstärkungsfläche bei einem Halbwinkel von maximal 45° und ohne Kanten an der kleineren Seite an. Das bedeutet jedoch nicht, dass eine Berechnung der Verstärkungsfläche nicht notwendig ist. Bei Kegelhüllen in diesem Bereich reicht es doch aus, einfach Kanten hinzuzufügen
Wenn eine verstärkte Struktur nicht verwendet werden kann, wird der Wert von Q für konische Hüllstrukturen gemäß Abbildung 5-15 in GB/T150.3 bestimmt
In Punkt 5.6.4.4 ist bereits festgelegt, dass die Anwendung auf Kegelschalen ohne Ecken gilt, bei denen der Halbwinkel 30 Grad nicht überschreitet. Zudem wird dort die Überprüfung der Spannungen an der Verbindungstelle zum Zylinder berücksichtigt, wenn innere Drücke zusammen mit anderen axialen Lasten wirken. Fälle, die außerhalb des Anwendungsbereichs liegen, gelten nicht für diese Bestimmung.
Ich habe auch schon an diese Methode gedacht, aber was ist, wenn es strukturelle Einschränkungen gibt (nur eine Annahme) und kurze Abschnitte keine Falzstruktur verwenden können?
Gemäß ASME VIII-1, Anhang 1-5 (g) müssen bei Verbindungen von kegelförmigen Elementen mit einem Halbwinkel von mindestens 30° spezielle Konstruktionsmethoden angewandt werden. Daher bedeutet die nationale Norm im Grunde, dass ein Falz unbedingt vorhanden sein muss; falls nicht, muss gemäß 4732 eine Analyse und Gestaltung vorgenommen werden.
Okay, ich schaue mir die ASME-Standards an, danke!