Thread Content
Sollte ein Reaktor als stehendes oder bewegliches Gerät betrachtet werden? Weil es eine Rührfunktion gibt, gehört der Kessel aber dennoch zur Kategorie der Behälter
Man kann das sogenannte „Kochgefäß“ als eine Art Behälter verstehen. Im Alltag kann man es einfach als Topf bezeichnen. Mit ihm kann man Dinge dämpfen, kochen oder anbraten. Beim Dämpfen und Kochen ist es nicht notwendig, umzurühren; beim Anbraten hingegen ist das Rühren erforderlich. Mit Reaktoren ist es genauso: Solange eine chemische oder physikalische Reaktion stattfindet, kann man es als Reaktor bezeichnen – es ist nicht unbedingt notwendig, dass es eine Rührvorrichtung gibt.
Der Reaktorkessel ist eine stationäre Anlage, während der Rührer darin eine bewegliche Anlage ist.
Sie haben recht. Reaktoren werden als stationäre Anlagen betrachtet.
Der Reaktorkessel ist eine stationäre Anlage, während der Rührer darin eine bewegliche Anlage ist.
Nur über den Topf: Er gehört zur Kategorie der Behälter und ist eine stationäre Anlage
Im ersten Stock weht ein sehr starker Wind – doch ohne Rühren kann von einem Reaktor keine Rede sein. Ein Reaktor setzt sich aus dem eigentlichen Behälter und dem Rührer zusammen. Ohne Rühren handelt es sich dabei höchstens um einen einfachen Behälter mit Umhüllung. Somit ist der Reaktor unbedingt eine bewegliche Anlage.
Warum sich darüber den Kopf zerbrechen? Es hat wieder keinen Sinn!
Behälter sind stationäre Anlagen, Anlagen mit Achsen sind bewegliche Anlagen
Wenn im täglichen Betrieb Behälter und Rührer getrennt werden, dann ist es selbstverständlich, dass der eine stillsteht und der andere sich bewegt – daran gibt es kein Problem. Wenn sie jedoch nicht getrennt werden und als Einheit oder als ein Gerät betrachtet werden, dann sollte meiner Meinung nach davon ausgegangen werden, dass es sich um ein bewegliches Gerät handelt. Viele Antriebseinrichtungen ähneln Reaktoren, wie zum Beispiel Schneckenförderer. Man kann einen Schneckenförderer nicht als statische Anlage betrachten, und außerdem liegt der Schwerpunkt der täglichen Wartung auf dem „beweglichen“ Teil der Anlage.