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Die Korrosion von Kohlenstahl und Edelstahl durch Chloride

2019-06-20View Original

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Wie ist der Korrosionsmechanismus von Chloriden bei Kohlenstahl und Edelstahl jeweils? Wie hoch ist der Chloridwert?
Reply #22019-06-22
Diese Frage ist zu schwierig zu beantworten. Wenn es sich um Druckbehälter handelt, wird empfohlen, GB/T30579-2014 zu konsultieren.
Reply #32019-06-22
Bei Versuchen mit Edelstahl darf der Chlorgehalt 25 mg/l nicht überschreiten
Reply #42019-06-23
Prinzip der Zerstörung der Passivierschicht von Edelstahl durch Chloride: Ein im passiven Zustand befindliches Metall besitzt immer noch eine gewisse Reaktionsfähigkeit – das heißt, die Auflösung und Wiederherstellung der Passivierschicht (Neupassivierung) befinden sich in einem Gleichgewichtszustand. Wenn das Medium aktive Anionen enthält (wie beispielsweise Chloridionen), wird das Gleichgewicht gestört und die Löslichkeit nimmt den Vorrang. Chloridionen können sich bevorzugt und selektiv an der Passivierungs Schicht binden, wodurch die Sauerstoffatome verdrängt werden. Anschließend verbinden sie sich mit den Kationen in der Passivierungs Schicht zu löslichen Chloriden. Dadurch entstehen an bestimmten Stellen des nun freiliegenden Grundmetalls kleine Korrosionslöcher – deren Durchmesser meist zwischen 20 und 30 μm liegt. Diese kleinen Korrosionslöcher werden als Korrosionskerne bezeichnet; sie können auch als Aktivzentren für die Entstehung von Korrosionslöchern angesehen werden.
Reply #52019-06-24
Der Mechanismus besteht darin, dass Salzsäure mit Eisen reagiert und so Eisenchlorid entsteht. Gleichzeitig verbindet sich das Eisenchlorid mit dem Schwefelwasserstoff, der in den Metallen vorkommt, was weitere Korrosion verursacht. Der sogenannte Indikator ist nicht nur der Chloridgehalt im Medium, sondern sollte gleichzeitig unter Berücksichtigung von Temperatur, Konzentration, Durchflussgeschwindigkeit und pH-Wert betrachtet werden.
Reply #62019-06-24
Nach den Referenzstandards von TSG21 darf der Wert 25 ppm nicht überschreiten
Reply #72019-06-24
"Nach den Referenzstandards von TSG21 darf der Wert 25 ppm nicht überschreiten. Bei solch hohen Anforderungen gibt es im Ingenieurwesen nur wenige Anwendungsgebiete, in denen herkömmliche Materialien verwendet werden können. Der sogenannte 25mmp sind Anforderungen an die Leistungsprüfung, um eine zweite Beschädigung des Materials zu vermeiden.

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