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Einfluss häufig vorkommender chemischer Elemente auf die Eigenschaften von Gusseisen: Neben Kohlenstoff enthält Gusseisen auch Verunreinigungen wie Silizium, Mangan, Schwefel und Phosphor. Diese Elemente haben einen gewissen Einfluss auf die Struktur und die Eigenschaften des Gusseisens. (1) Kohlenstoff und Silizium sind die beiden Hauptelemente im Gussstahl. Sie sorgen dafür, dass der Kohlenstoff im Gussstahl in Form von Graphit vorliegt – also sie fördern die Graphitisierung. Je mehr Graphitkarbon im Gusseisen enthalten ist, desto weicher sind seine Eigenschaften. Daher wird in der Regel durch die Kontrolle des Kohlenstoff- und Siliziumgehalts im Gussstahl eine bestimmte Struktur sowie Eigenschaften gewährleistet. (2) Mangan kann den Graphisierungsprozess hemmen und die schädlichen Auswirkungen von Schwefel ausgleichen. Daher ist es vorteilhaft, wenn Gusseisen eine angemessene Menge an Mangan enthält. (3) Schwefel ist ein schädliches Element, das die Bildung von Graphitkohlenstoff stark behindert und die Fließfähigkeit von Gusseisen verringert. Je geringer der Schwefelgehalt des Gusseisens, desto besser ist seine Qualität. (4) Phosphor hat keinen erkennbaren Einfluss auf die Graphisierung. Bei hohem Gehalt kann er die Fließfähigkeit des Eisens erhöhen und somit die Abnutzungsbeständigkeit des Gusseisens verbessern. Der Nachteil von Eisen mit hohem Phosphorgehalt ist jedoch, dass es hart und brüchig ist.