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Liebe Kollegen, in unserer Einrichtung gibt es einen Druckbehälter mit einem Volumen von 10 m³. An der Oberfläche dieses Behälters befinden sich drei Vertiefungen mit einem Durchmesser von 3 cm und einer Tiefe von 3–5 mm (die konstruktive Dicke beträgt 12 mm). Es scheint, dass diese Vertiefungen durch Kollisionen entstanden sind. Gibt es eine Möglichkeit, den Zustand dieser Stellen zu überprüfen? Eine Messung der Dicke ist nicht möglich
Nachdem es geglättet wurde, kann die Dicke gemessen werden. Danach kann man ein Magnetpulververfahren anwenden oder eine Ultraschalluntersuchung durchführen; falls möglich, kann auch ein Röntgenbild erstellt werden. Ohne Polieren geht es nicht ohne Schäden
Ich erinnere mich, dass Sie diese Frage bereits gestellt haben. Diese Einbuchtung kann nicht durch einfache zerstörungsfreie Prüfverfahren bewertet werden. Im eingebuchteten Bereich kommt es zur Kaltverhärtung des Materials, was zu einer Erhöhung der Steifigkeit und Härte sowie zu einem Rückgang der Dehnfähigkeit führt. Die Eigenschaften dieses Bereichs unterscheiden sich somit völlig von denen des nicht eingebuchteten Bereichs – es kommt somit zu einer Verschlechterung der Eigenschaften. Außerdem entstehen aus struktureller Sicht unter dem Druck des Mediums in den Einbuchtungen hohe Randspannungen. Ohne eine Spannungsanalyse ist es schlichtweg nicht möglich, das Spannungsniveau in diesen Einbuchtungen zu berechnen. Aus Gründen der Einfachheit, der Sicherheit und Konservativität wird empfohlen, einen Hersteller von Druckbehältern zu beauftragen, um die Schäden vor Ort zu beheben.
Empfangen. Danke. Ich stelle diese Frage zum ersten Mal
Wir haben Magnetpulver verwendet – der Effekt war nicht sehr gut, man konnte nichts erkennen
Am einfachsten ist ein Dickenmessgerät. Wenn dieses nicht verwendet werden kann, dann wird UT eingesetzt. Schließlich kann man auch Aufnahmen machen, um anhand der Dunkelheit der Aufnahmen die Unterschiede in der Wanddicke festzustellen. Was die Kaltverhärtung angeht, so hängt dies von dem Einsatzdruck sowie vom Medium ab. Wenn es sich um Komprimierluft handelt, ist keine Reparatur notwendig – es reicht aus, sicherzustellen, dass es keine Risse an der Oberfläche gibt, dann kann das Material weiter verwendet werden.
Dickemessung und Oberflächenbearbeitung gleichzeitig – polieren, bis der Metallglanz sichtbar wird
Wenn es sich um einen gewöhnlichen Luftspeicher handelt, dann macht das nichts – schließlich hat die von Ihnen durchgeführte Messung keine rechtliche Gültigkeit