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Welche Gefahren gehen bei der Prüfung von Anlagen- und Rohrleitungen mit Druckluft im Rahmen des Baus von Ingenieurbauwerken von sich? Inwiefern äußern sich konkret die Gefahren einer Druckprüfung? Gibt es eine verbindliche Beschränkung von 0,6 MPa?
Weitere Informationen finden Sie in TSG D0001-2009.
In welcher Bestimmung der TSG D0001-2009 liegt die verbindliche Beschränkung von 0,6 MPa?
Es gibt keine Beschränkungen. Gemäß GB20801 muss man sich auf die Konstruktionsbeschreibungen sowie die Tabellen mit den Rohrdaten (Übersicht der Rohreigenschaften) beziehen, um anhand der Gefährlichkeit des Mediums zu beurteilen, ob eine Druckprüfung mit Gas erforderlich ist. Die allgemeine Druckprüfung von Gasen kann bei der Systemdruckprüfung vor dem Betrieb durchgeführt werden. Weitere Informationen unter gb/t20801.5-2006
In den Vorschriften werden die Gefahren eines Drucktests sowie die Anforderungen an diesen berücksichtigt.
In 50235 gibt es eine, aber sie scheint nicht verpflichtend zu sein; ein Wert über 0,6 MPa birgt ein hohes Risiko.
Der Eigentümer hat zugestimmt, oder es gibt entsprechende Bestimmungen, die es ermöglichen, einen Drucktest bei über 0,6 MPa durchzuführen.
Da das Kompressionsverhältnis von Gasen hoch ist und der Druck stark mit der Temperatur schwankt, ist die hydraulische Energiespeicherung bei derselben Volumenmenge erheblich geringer als bei Gasen. Sollten Lecks oder Risse in den Rohren auftreten, kann das zu erheblichen Schäden führen. Deshalb sollte man möglichst Hydrauliktests verwenden
Wenn eine Hydraulikprüfung möglich ist, sollte in der Regel keine Druckluftprüfung verwendet werden. Wenn ein Drucktest mit Flüssigkeit möglich ist, wird zunächst ein Drucktest mit Gas durchgeführt. In der Regel wird zuerst der Drucktest mit Flüssigkeit durchgeführt; erst wenn dieser erfolgreich ist, wird der Drucktest mit Gas durchgeführt
Im 8. Stock wurde das gut erklärt: Das Risiko bei einem Hydrauliktest ist deutlich geringer als beim Drucktest mit Luft