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Ich hätte eine Frage an Sie alle: Warum ist der Arbeitsdruck gemäß GB/T 150 der höchste Druck, den die Oberseite des Behälters erreichen kann? Wenn ein gasförmiges Medium enthalten ist, sind die Belastungen in allen Teilen des Behälters doch gleich, oder? Wenn es ein flüssiges Medium gibt, sollte dann der Druck am Boden des Behälters nicht höher sein? Ich verstehe die Belastungsanalyse von Druckbehältern nicht so gut. Könnten Sie mir bitte helfen, das zu verstehen? Vielen Dank!
Das ist etwas kompliziert zu erklären – im Allgemeinen erreicht die Oberseite den höchsten Druck.
Bei den belasteten Elementen an anderen Stellen ist der Druck, der auf sie einwirkt, die Summe aus dem Druck von oben und dem statischen Druck der Flüssigkeitssäule – das ist doch der zu berechnende Druck, oder?
Sie haben recht: Wenn es ein flüssiges Medium gibt, ist der Druck am Boden tatsächlich höher als der Druck oben. Genau deshalb ändert sich der Druck am Boden, wenn sich die Höhe der Flüssigkeitsschicht ändert. Obwohl der Arbeitsdruck der Druck an der Oberseite des Behälters ist, bestimmt der Berechnungsdruck die Dicke des Originals – und in diesem Berechnungsdruck ist auch der statische Druck der Flüssigkeitssäule enthalten.
Der Druck an der Oberseite des Behälters als Arbeitsdruck zu verwenden, beruht vermutlich auf der Erwägung, dass im Bereich oberhalb des Behälters ein Gasraum vorhanden ist, der nicht von der Flüssigkeitsebene beeinflusst wird. Der Druck bleibt somit konstant, während der Druck an anderen Stellen mit der Höhe der Flüssigkeitsebene variiert. Außerdem ist der Gasraum am gefährlichsten. Da der Druck an der Oberseite im gesamten Behälter nicht am größten ist, sieht die Norm vor, dass bei einem bestimmten Anteil des statischen Drucks der Flüssigkeitssäule dieser Wert bei der Berechnung des Drucks berücksichtigt werden muss, um die Stabilität zu gewährleisten.
Die Konstruktion der ersten Druckmessgeräte führte dazu, dass bei der Messung des Drucks an anderen Stellen die Geräte häufig beschädigt wurden (z. B. durch Abnutzung oder Rost). Zudem waren die von den verschiedenen Herstellern verwendeten Designstandards nicht einheitlich. Nach der Vereinheitlichung wurde dieser Wert als Arbeitsdruck verwendet
Arbeitsdruck, Konstruktionsdruck und Berechnungsdruck sind unterschiedliche Begriffe.
Da der Nettodruck der Flüssigkeitssäule unterschiedlich ist, wird zur Genauigkeit und um Streitigkeiten zu vermeiden der Druck an der Oberfläche verwendet.