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Ich bin Einsteiger und kein Profi; ich beschäftige mich erst seit Kurzem mit der Konstruktion von Druckbehältern. Derzeit berechne ich die Eigenschaften eines Gasmagazins mit einem Volumen von 2 m³ sowie einem Arbeitsdruck von 16 bar bzw. 6 bar. Meine Kollegen verlangen jedoch, dass der Druck bei 2,5 Mpa angesetzt wird – aus Gründen der Sicherheit. Ist das angemessen? Ich stamme nicht aus dem Bereich der Chemietechnik und lerne gerade die relevanten Vorschriften. Bitte entschuldigen Sie meine Fehler – selbst wenn ich alles berechnet habe, muss ich trotzdem jemanden mit Fachwissen hinzuziehen. Es geht dabei darum, dass ich mich damit vertraut mache. Das Medium ist reiner Erdgas. Für den Gasspeicher ist ein Entlastungsventil notwendig – muss dort auch ein Ablauföffnung vorhanden sein? Dass die Eingänge und Ausgänge oben und unten angeordnet werden sollen, wurde ebenfalls von anderen vorgeschrieben. Gibt es bestimmte Regeln bezüglich der genauen Position der Öffnungen – zum Beispiel in welcher Entfernung zur Achse des Behälters? Und wie wird die Länge der nach innen oder außen ragenden Teile bestimmt? Ich habe mir auch SW6 angeschaut und festgestellt, dass viele Begriffe mir unbekannt sind – ich weiß nicht, wie man sie bezeichnet. Dinge wie Druck im hydrostatischen Kolben, Querschnittsfläche des Schweißmetalls usw. Vielen Dank an alle erfahrenen Kollegen für ihre Unterstützung! ! ! !
So ist die Realität eben. Es gibt mehrere Fälle: 1) Bei vielen Geräten werden bei der Konstruktion die Betriebsdrücke, die vom Kunden überhaupt nicht angegeben wurden, einfach vorgegeben. 2) Viele Kunden erhöhen absichtlich den Designdruck, um eine sogenannte höhere Sicherheit zu erreichen. Bei kleineren Geräten kommt das öfter vor, weil die Kosten nicht stark ansteigen. Kurz gesagt: Tu, was der Chef dir sagt, und tu, was der Kunde von dir verlangt – das ist einfach.
Der Druck im Pufferbehälter schwankt stark – es kann zu kurzfristig hohen Drücken kommen
Sehr normal! Bei normaler Nutzung liegt der Druck im Chlor-Speicher bei mir bei 0,15–0,20 MPa; beim Umwandeln von Chlor erreicht der Druck maximal 0,35 MPa. Aber der Entwurfsdruck beträgt 2,50 MPa. Ein hoher Entwurfsdruck gibt dem Nutzer ein Sicherheitsgefühl, darf aber nicht willkürlich gewählt werden. Sonst gibt es viele Probleme, und es ist auch nicht sicher. Eines ist der Druckfestigkeitstest: Wenn der Betreiber einen Normalbetriebsdruck von 0,20 MPa verwendet, wird bei dem Druckfestigkeitstest in der Regel ein Wert von 0,25–0,30 MPa erreicht. Die Prüfung des Sicherheitsventils erfolgt hingegen bei 2,50 MPa oder sogar noch höher. Eines ist der Lecktest, bei dem der Lecktest als Druckbeständigkeitsprüfung bei 0,25–0,30 MPa durchgeführt wird. Daher führt ein zu hoher Sicherheitspuffer bei den Nutzern zu einer übermäßigen Gelassenheit, während die tatsächlich wichtigen Sicherheitsmaßnahmen vernachlässigt werden. In der Praxis wird der Pufferbehälter absichtlich auf 0,20 MPa herabgesetzt, wird aber dennoch als Pufferbehälter mit 2,50 MPa verwendet.
Aufgrund eines Arbeitsdrucks von oft nur 0,1 MPa wünscht der Eigentümer, dass dieser auf 1,6 MPa geändert wird. Wenn der Eigentümer nichts sagt oder die Fachleute für die Prozesstechnik keine besonderen Anforderungen haben, wird in der Regel der Einstelldruck des Sicherheitsventils oder ein etwas höherer Wert gewählt.
Bei der Auswahl des Entwurfsdrucks muss in einigen Fällen auch der Druck des gesamten Systems berücksichtigt werden.
Solange das Prozesssystem in Ordnung ist, gibt es kein Problem. Dass die Vorgesetzten das von dir verlangen, ist auch in Ordnung
2,5 ist in Ordnung, wer SW6 nicht versteht, kann auf F1 drücken
Bei einigen belastbaren Bauteilen kann durch Erhöhung des Konstruktionsdrucks eine Ermüdungsanalyse entfallen. Zudem ist es möglich, einen Konstruktionsdruck festzulegen, wenn man Umstände wie Unfälle im Prozesssystem berücksichtigt.
Was der Kunde Ihnen mitteilen muss, sind der Betriebsdruck sowie der maximale Druck. Wenn der maximale Druck 16 Bar bzw. 6 Bar beträgt, dann reicht es aus, für einen Betriebsdruck von 16 Bar einen Wert von 2,5 MPa und für einen Betriebsdruck von 6 Bar einen Wert von 1,6 MPa zu verwenden
Noch eine Frage: Für den Nenndruck bei der Übernahme wurde 2,5 Mpa gewählt. Könnte es Probleme geben, wenn der Entwurfsdruck des Rohres unter 2,5 Mpa liegt? Könnt das die Schweißarbeiten beeinträchtigen? In unseren Prozessleitungen wird ein Druck von 2,5 Mpa verwendet. Vielen Dank
Der Arbeitsdruck liegt bereits bei 1,6 MPa – man muss doch etwas Puffer haben. Über 1,6 MPa hinaus kommt man auf 2,5 MPa. 2,5 auszuwählen ist nicht normal
Sofern dies den Anforderungen der Verfahren oder Vorschriften entspricht, sollten auch wirtschaftliche Aspekte sowie die Notwendigkeit der Energieeinsparung berücksichtigt werden.