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Derzeit gibt es für die Konstruktion von Druckbehältern die herkömmliche Konstruktionsmethode (ASME III DIV I) sowie die analytische Konstruktionsmethode (ASME III DIV II). Wie wird in der täglichen Praxis entschieden, welche Methode angewandt werden soll? Können einige Behälter mit konventionellem Design durch ein analytisches Design kostengünstiger hergestellt werden?
Wenn es mit herkömmlichen Designmethoden möglich ist, sollte man auf Analyse-Design-Methoden verzichten
Schauen wir uns also die Kosten an: Bei kleinen Geräten wird in der Regel keine analytische Konstruktionsmethode verwendet, es sei denn, das herkömmliche Design ist unzureichend. Bei größeren Geräten kann die analytische Konstruktionsmethode dazu genutzt werden, die Dicke zu verringern – dadurch können die Kosten erheblich gesenkt werden.
Für herkömmliche Geräte ist eine analytische Gestaltung wenig sinnvoll, da sie die Anforderungen an die Fertigungs- und Prüfungskriterien erhöht. Zwar können die Materialkosten sinken, doch die Entwicklungs Kosten steigen, wodurch die Gesamtkosten letztendlich ebenfalls ansteigen.
Bei herkömmlichen Anlagen mit 300 Tonnen kann man durch Analyse mehr als 20 Tonnen einsparen. Gibt es solche Anlagen mit niedrigeren Kosten? Weiß jemand davon?
Die Analyse des Designs muss unter Kenntnis der üblichen Designs sowie der grundlegenden Prinzipien des Designs durchgeführt werden. Man muss sich mit der Analyse des Designs auskennen, um es anwenden zu können – andernfalls können erhebliche Verluste entstehen. Dann wird weder Material eingespart, noch kann das Geld wieder hereingeholt werden.