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Allmächtiger Forumsmitglied, es handelt sich um einen Wärmetauscher – der Druck im Rohrkanal sowie im Gehäuse beträgt jeweils 8,2 MPa, und die Designtemperatur liegt bei 280 Grad. Außenschlauch φ89×6, Innenschlauch φ57×8 (Wandstärke bei Berechnung des Außendrucks), Material: TA10. Die Länge beträgt 6 Meter. Wie kann man die Wandstärke des Innenrohrs verringern, ohne den vorgesehenen Druck und die Temperatur zu senken? Hinweis: Standard-Titanrohre haben keine Wandstärke in dieser Größe; ich kann sie jedoch nach Maß anfertigen.
Ich habe gesehen, dass andere einen Innendurchmesser von φ57×5 annehmen, aber bei dieser Dicke lässt sich der Innendruck berechnen, der Außendruck hingegen nicht. Und hält die Innenschichtdicke der Rohrwand dem Drucktest nicht stand?
1. Bei dem Drucktest des Innenrohrs unter Wasserdruck ist die berechnete Wandstärke unerlässlich und stellt außerdem eine Berücksichtigung unter extremen Betriebsbedingungen dar. 2. Die Verringerung der Wandstärke ist ein Risiko. 3. Wenn solche nicht erhältlich sind und die Wandstärke verringert werden soll, ist es aus technischer Sicht möglich, den Druck oder die Temperatur zu senken.
Andere sagen, es werde mit der Methode des geringeren Drucks berechnet. Bei Druckprüfungen wird der Innenschlauch unter Druck gehalten, wodurch der äußere Schlauch weniger Außendruck aushalten muss und seine Dicke verringert werden kann. Und bei der Nutzung der Geräte gibt es keinen so großen äußeren Druck. Die Differenzdruckmethode verstehe ich nicht, weiß vielleicht jemand davon? Ich wäre Ihnen sehr dankbar für Ihre Ratschläge!
Die sogenannte Druckdifferenzmethode berücksichtigt im Grunde den Innendruck – also den Unterschied zwischen dem tatsächlichen Außendruck und dem tatsächlichen Innendruck. Dieser Wert ist ebenfalls ein relativer Wert. Solche Ergebnisse aus den Konstruktionsberechnungen erfordern in der praktischen Anwendung eine Prozesssteuerung, die nicht vollständig kontrollierbar ist. Im Allgemeinen werden Planungsbüros nicht so planen und auch keine solchen zusätzlichen Risiken eingehen.
. . . In der praktischen Anwendung ist eine vollständig steuerbare Prozesssteuerung erforderlich. . . .
Danke für Ihre Anleitung, Meister! Ich habe viel gelernt. :Händedruck