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Einfüllstutzen der Nachwärmeboiler

2019-12-24View Original

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Hallo zusammen, ich frage euch: Wenn die Temperatur der Abgase am Eingang des Wärmewiederholerboilers 600 °C erreicht, muss bei den Metalldehnungsstücken eine Isolierung verwendet werden – oder reicht es aus, nur Schutzabdeckungen zu verwenden?
Reply #22019-12-26
Haben die Dehnfugen für die äußere Dämmung dann nicht eine Schutzhülle?
Reply #32019-12-26
Ich habe noch nie Dämmungen an den Ausdehnungsringen von Nachwärmekesseln gesehen
Reply #42019-12-30
1. Die Bestandteile des Rauchgases in den Abwärme-Kesseln spielen eine entscheidende Rolle bei der Korrosion der metallenen U-förmigen Dämpfer. Beispielsweise enthält das Rauchgas aus den Regeneratoren in der Raffinerieindustrie Stoffe wie Schwefel und Stickstoff. Bei niedrigen Temperaturen können diese Stoffe zu schwachen Lösungen von Schwefelsäure und Salpetersäure werden, was wiederum zur Korrosion des Metalls führt.

2. Das Problem des Fragestellers bezieht sich daher auf mehrere Aspekte:
2.1. Ob das verwendete Material gegen Korrosion beständig ist.
2.2. Die Hochtemperatur-Eigenschaften des Materials.
2.3. Die Anordnung der Dämpfer – ob sie senkrecht oder horizontal angeordnet sind.
2.4. Die Korrosivität des Mediums.
2.5. Die Umgebungstemperatur und die Windgeschwindigkeit.
2.6. Die Verwendung von Leitrohren sowie Isoliermaterialien.

3. Da die Dämpfer von vielen Faktoren beeinflusst werden, sei hier ein Beispiel gegeben:
3.1. Angenommen, das Medium ist korrosiv – im Allgemeinen nimmt die Korrosivität mit sinkender Temperatur zu. Bei niedrigen Temperaturen kann sich die Säure besser konzentrieren und am Boden der U-förmigen Dämpfer ansammeln. Deshalb muss verhindert werden, dass die Temperatur des Metalls unter den Siedepunkt der Säure fällt. Auf den Leitrohren innerhalb der Dämpfer sollte daher kein Isoliermaterial verwendet werden.
3.2. Bei einer Mediumtemperatur von 600 °C reichen austenitisches Edelstahl oder hochwertigere Legierungen aus. Es wird jedoch empfohlen, beim Entwerfer nach der vorgesehenen Betriebstemperatur der Dämpfer zu fragen. Selbst wenn durch äußere Isolierung verhindert werden soll, dass die Temperatur des Metalls zu niedrig wird, sollte eine geeignete Dicke der Schutzschicht gewählt werden, damit die Temperatur des Metalls nicht über der vorgesehenen Temperatur liegt.

4. Was den Schutz der Dämpfer angeht, so muss hier korrigiert werden: Der Schutz gilt nur für den Teil der Dämpfer, der aus Metall besteht – nicht für den gesamten Dämpfer. 5. Wenn die Temperatur der Flüssigkeit, die durch den Dämpfer fließt, 600 °C beträgt, ist es sinnvoller, einen Schutz vor Regen, Schnee und Wind zu verwenden, anstatt eine äußere Isolierschicht anzubringen

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