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Während kleiner Instandsetzungsarbeiten an den Kesseln werden manchmal einige der abgenutzten Überhitzer, Wärmespeicher, Verdampfungsscheiben sowie wassergekühlte Rohre ausgetauscht. Frage: Ist es zulässig, Rohre mit dem gleichen Außendurchmesser, aber unterschiedlicher Dicke (z. B. ursprünglich φ34×4,5 und φ34×5,0) miteinander zu verschweißen? Welche Schäden können entstehen?
Es ist möglich, zu schweißen, doch aus prozesstechnischer Sicht führt dies zu einer erhöhten Wandstärke. Dadurch steigt der Wärmewiderstand, der Innendurchmesser verringert sich und die Strömungswiderstände nehmen zu. Infolgedessen sinkt die Wärmeleitfähigkeit. Es wird empfohlen, mit den Originalstandardrohren zu schweißen.
Kein Problem, die Wandstärkeunterschied liegt bei 0,5 – das ist im Rahmen des Theoretischen. Der Fehler bei der Abstände zwischen den Wänden beträgt 0,25. Auch beim Wärmetausch gibt es kein Problem
Gemäß Artikel 4.3.3.4 der Vorschriften TSG G0001-2012 „Vorschriften für die technische Überwachung der Sicherheit von Kesseln“ ist es nicht notwendig, diesen Wandstärkeabweichung zu verringern.
4.3.3.4 Dieser Punkt bezieht sich wohl auf den Dampfkessel – gibt es Standards für den Schweißen der Rohre mit den Heatoberflächen?
4.3.3.4 Dieser Punkt bezieht sich wohl auf den Dampfkessel – gibt es Standards für den Schweißen der Rohre mit den Heatoberflächen?
In Punkt 4.3.3.4 wird im Originaltext ausdrücklich „Dampfkessel…………oder zwei Komponenten“ angegeben. Außerdem kann man so darüber nachdenken: Der Hauptgrund dafür, große Abweichungen in der Form zu vermeiden, ist die Verhinderung großer Randspannungen an diesen Stellen. Bei Kesseln ist der Durchmesser größer, wodurch das Risiko im Vergleich zu Rohren mit kleinerem Durchmesser deutlich höher ist. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, für Komponenten mit relativ lockereren Anforderungen strengere Maßstäbe anzuwenden.
:Handshake, vielen Dank für Ihre Erklärung.