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Lasst uns darüber diskutieren. Warum wird im Berechnungsformel für Behälter unter äußerem Druck kein Koeffizient für die Verringerung der Schweißnahtfestigkeit (Schweißverbindungs-Koeffizient) eingeführt?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zhangjuhua am 19.1.2020 um 10:44 bearbeitet. Ein äußerer Druck führt dazu, dass die Naht sich schließt. Die durch den äußeren Druck verursachten Defekte sind in der Regel auf eine unzureichende Steifigkeit zurückzuführen – sie haben nichts mit der Stärke zu tun. Der Nahtkoeffizient wird hauptsächlich berücksichtigt, um Stärkeprobleme zu bewerten. Da die durch den äußeren Druck verursachten Defekte nichts mit der Stärke zu tun haben, ist es auch nicht notwendig, bei den Berechnungen diesen Koeffizienten zu verwenden
Unter Druckbelastung hat das Vorhandensein von Defekten in der Schweißnaht keinen Einfluss auf die Kompressionsfestigkeit.
Bei starren Zylindern müssen nicht nur Stabilitätsprobleme berücksichtigt werden, sondern auch Festigkeitsprobleme.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zhangjuhua am 20.1.2020 um 10:58 bearbeitet. Ja, bei einer größeren Wandstärke muss man an einen Versagen der Stabilität denken. Doch unter dem Einfluss des äußeren Drucks neigen die Defekte dazu, sich wieder zu schließen. Das bedeutet, dass das Versagen nichts mit den Schweißdefekten zu tun hat. Deshalb wird Φ nicht berücksichtigt
Die Schweißnähte der Geräte können verschiedene Mängel aufweisen, die ihre Zugfestigkeit beeinträchtigen können. Deshalb wird bei der Konstruktion von Geräten unter Druck der Wert Φ eingeführt – dadurch wird der maximale Zugstress der belasteten Bauteile auf das Produkt aus dem zulässigen Stress und Φ begrenzt. Bei Behältern unter äußerem Druck wird das Prinzip der Stabilitätsberechnung angewandt. Mit grafischen Methoden wird die zulässige äußere Druckkraft oder die zulässige axiale Druckbelastung der Bauteile solcher Behälter ermittelt. Bei Behältern unter äußerem Druck beeinträchtigen Schadstellen in den Schweißen nicht die Kompressionsfestigkeit der Bauteile, und sie führen auch nicht dazu, dass die Schadstellen aufbrechen und somit ein Risiko entsteht. Daher ist es bei der Überprüfung der Kompressionsfestigkeit nicht notwendig, den Faktor Φ einzubeziehen.