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Wir haben es ursprünglich so konzipiert: Im selben Rohr wird zunächst Dampf zugeführt, anschließend für eine Weile Kreiswasser. Hinter der Rückflussklappe des Rücklaufrohrs kommt es häufig zu Kavitation. Entsteht der Lufthammer durch die gemeinsame Verwendung von Dampf und Zirkulationswasser in derselben Leitung, oder gibt es andere Gründe? Wie kann man es wirksam beseitigen?
Von einem Lufthammer habe ich noch nie gehört. Allerdings wird das Zirkulationswasser in unserem Unternehmen erst nach Schließen der Auslassleitungen sowie des Pumpenmotors abgestellt – so entsteht kein Wasserschlag
Wasserschlag wird auch als Hydraulischer Stoß bezeichnet. Er entsteht, wenn Druckgase im Rohr auf Flüssigkeit treffen; dadurch entstehen ungewöhnliche Geräusche im Rohr, begleitet von Vibrationen des Rohrs. In Dampfleitungen werden in regelmäßigen Abständen Entwässerungsventile eingebaut, um den kondensierten Dampf aus der Leitung abzuleiten und so zu verhindern, dass bei einem hohen Wasserspiegel ein Wasserhammer entsteht. Da in den Rohren mal Kühlwasser und mal Dampf fließt, wäre es besser, an der untersten Stelle des Rohrs einen Entwässerungsventil zu installieren. Vor dem Ventil sollte ein Schalter angebracht werden: Wenn Wasser fließt, wird der Schalter geschlossen, um das Wasser abzuleiten; wenn Dampf fließt, wird der Schalter geöffnet. Wenn dann kein Wasser mehr im Rohr ist, tritt kein Wasserschlag auf. Meine eigenen Gedanken.
Vor der Rückflussklappe wird eine elektrische Schiebetür eingebaut. Zwischen der elektrischen Schiebetür und der Rückflussklappe befindet sich eine elektrische Entleerungsventil. Nach dem Abschalten des Wasserflusses wird die elektrische Schiebetür geschlossen, während die Entleerungsventil weiterhin geöffnet bleibt.
Wasserschlag entsteht beim Durchfluss von Dampf und Zirkulationswasser.