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Material Q345R (R-HIC), Plattenstärke 95 mm, geliefert in Normalisierungszustand. Bei der Rundformung des Zylinders (Kaltumformung) überschreitet das Deformationsmaß die Anforderungen der Norm JB 4732. In diesem Fall ist eine Wärmebehandlung zur Wiederherstellung der mechanischen Eigenschaften erforderlich. Wie hoch sollte dabei die Temperatur sein? Manche sagen 650 Grad, andere wiederum behaupten, es seien bis zu 920 Grad möglich.
Schauen Sie auf Seite 107 von NB/T47015-2011 – dort sind die Temperaturen für die Wärmebehandlung nach dem Schweißen angegeben.
Nach den Vorgaben von GB150 muss dies erneut gehärtet werden, und es müssen auch Prüfplatten für die Wärmebehandlung verwendet werden.
1. Die Wärmebehandlung zur Wiederherstellung der Materialeigenschaften bezeichnet bei Kohlenstahl und Niedriglegierungsstahl eine Recrystallisierungsannehlung. 2. Recrystallisationsannehlung: Werkstücke, die durch kaltplastische Verformung bearbeitet wurden, werden auf eine Temperatur über der Recrystallisationstemperatur erhitzt und dort für eine angemessene Zeit belassen. Dadurch werden die im Zuge der kaltplastischen Verformung entstandenen kristallographischen Defekte weitgehend beseitigt, und es bilden sich wieder gleichmäßige isometrische Körner. Auf diese Weise wird der Effekt der Verformungsverstärkung sowie der Restspannungen beseitigt. 3. Bei dem Verfahren der rekristallinen Ähnung wird das nach der Kaltverformung behandelte Metall auf eine Temperatur über der Rekristallisationstemperatur erhitzt und dort für eine angemessene Zeit gehalten. Anschließend wird es langsam auf Raumtemperatur abgekühlt. Ziel dieses Verfahrens ist es, die verformten Kristalle wieder in gleichmäßige, isometrische Kristalle umzuwandeln. Gleichzeitig sollen die durch die Verformung entstandenen Spannungen sowie die restlichen inneren Spannungen beseitigt werden, damit die Struktur und die Eigenschaften des Stahls wieder in den Zustand vor der Kaltverformung zurückkehren. 4. Recristallisationsannehlung: Die „Kaltannehlung“ wird dann als Recristallisationsannehlung bezeichnet, wenn sie zur Beseitigung der Verarbeitungsverhärtung eingesetzt wird, die durch kältebedingte Verformungen (Kaltziehen, Kaltwalzen, Kaltstempeln usw.) entsteht. Die Heiztemperatur bei der Recrystallisationsannehlung sollte 150–250 °C über der Recrystallisationstemperatur des Stahls liegen, d.h. 650–750 °C. Anschließend wird das Material im Freien abgekühlt. Während des Recrystallisierungsanlassens können durch das „Recrystallisieren“ gleichmäßige und feine isometrische Kristalle entstehen, wodurch die Härte verringert und die Dehnfähigkeit wiederhergestellt wird. ”
Wie hoch ist die Recrystallisierungstemperatur von Q345R? Wo ist festgelegt, dass die Temperatur für das Recrystallisierungsanlassen 150–250 Grad höher sein muss als die Recrystallisierungstemperatur?