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Im Allgemeinen werden in den Rohrleitungsbahnen oder Schalenbahnen mit Trennwänden die Dichtflächen der Anlageneinbauflächen mit einem Bearbeitungsspiel versehen. Nach dem Verbinden dieser Bahnen werden die Dichtflächen weiter verfeinert – selbst dann, wenn diese Bahnen keine Wärmebehandlung benötigen. Daran sollte es keinen Zweifel geben. Aber wenn im Schalenstrom oder im Rohrstrom eine Wärmebehandlung erfolgt, es jedoch keine Trennwand zwischen den Strömen gibt, ist es dann notwendig, auf den Dichtflächen der Anlageneinheiten einen Puffer einzubauen bzw. diese nach der Wärmebehandlung weiter zu bearbeiten?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wanlirn am 3.10.2020 um 16:01 bearbeitet. Der Grund für das Einplanen eines Puffers ist, dass die Struktur nach dem Anlassen verformt werden kann. . Bei Wärmebehandlung muss natürlich ein Puffer gelassen werden. . . . Unsere Abteilung verfügt über eine durchaus gute Fähigkeit zur Maschinenbearbeitung. Laut den internen Vorschriften müssen bei Wärme- oder Kaltbehandlung die Schweißnähte der Rohrverbindungen sowie die großen Flansche der Rohrboxen nach dem Schweißen immer noch einmal bearbeitet werden ; Arbeiter verschrauben die Flanschbolzen mühelos – aus hochwertigem Stahl
Oh, weil ich gesehen habe, dass bei einigen kein Bearbeitungsspielraum gelassen wurde
Je nach Fall und je nach Gerät – es muss konkret an den Bedingungen des jeweiligen Herstellers festgelegt werden!
Diese Norm ist nicht verbindlich und wird je nach Herstellungsstand der jeweiligen Unternehmen festgelegt.
Ohne Trennwand zwischen den Teilen müssen bei den üblichen Typ A- und Typ B-Flanschen Reserven für die Dichtflächen gelassen werden; diese werden nach der Wärmebehandlung bearbeitet. Bei Flanschen mit langem Hals kann hingegen bereits vor der Wärmebehandlung gearbeitet werden, ohne dass Reserven notwendig sind.
Das hängt vom Fertigungsniveau und von der Erfahrung jedes Unternehmens ab – Hauptsache ist, dass es nach dem Drucktest keine Lecks gibt. Genau wie bei den Rohrplatten mit großem Durchmesser, die wir bereits bearbeitet haben: Laut den Vorgaben sollten die Verschweißstellen der Rohrplatten anschließend weiterbearbeitet werden. Nach unserer bisherigen Erfahrung waren diese Rohrplatten ziemlich dick, wodurch die Deformation der Verschweißstellen nach dem Schweißen nicht allzu groß war. Doch da die Vorgaben das vorschreiben, blieb am Ende nur eine Freiräume von 0,5 mm auf einer Seite der Verschweißstelle übrig. Nach dem Schweißen wurde die Unebenheit überprüft – wenn es keine Probleme gab, wurde nichts weiter bearbeitet. Falls es Probleme gab, wurde die Stelle erneut bearbeitet.
Bei der Gesamtwärmebehandlung sollte am Flansch ein Bearbeitungsspiel gelassen werden, da Verformungen durch die Wärmebehandlung die Dichtigkeit beeinträchtigen können. Wenn kein Spiel gelassen wird, kann eine entstandene Verformung nicht mehr behoben werden.