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Schweißqualität: Das Schweißen spielt in Druckbehältern eine wichtige Rolle. Man kann sagen, dass das Schweißen in gewissem Maße die Qualität, Zuverlässigkeit, Kosten sowie die Produktivität der Druckbehälter bestimmt. Das Schweißen von Druckbehältern ist ein zentraler Bestandteil des Herstellungsprozesses dieser Behälter. Die Lebensdauer sowie die Einsatzfähigkeit der Druckbehälter hängen in hohem Maße von der Qualität des Schweißens ab. Deshalb müssen wir die Probleme, die während des Schweißvorgangs auftreten, umgehend beheben und die Qualität des Schweißens streng kontrollieren. Schweißgeräte – Die Qualität der Schweißgeräte ist ebenfalls eine Garantie für die Qualität des Schweißens. Wenn mit solchen Geräten Probleme vorliegen, dann weisen die dadurch hergestellten Produkte in der Regel ebenfalls Qualitätsmängel auf. Dazu muss die Wartung und Verwaltung der Schweißgeräte verbessert werden, um die Qualität dieser Geräte zu steigern. Derzeit umfassen die Schweißausrüstungen hauptsächlich Schweißstäbeldroger, Schweißmaschinen, Heizgeräte, Temperaturmessgeräte, Strommessgeräte sowie Isolierbehälter. Die Schweißstäbeldroger sind mit Temperaturmessern ausgestattet, während die Schweißmaschinen über Spannungs- und Strommessgeräte verfügen. Die Verantwortlichen müssen die Schweißstäbeldroger sowie andere Schweißausrüstungen regelmäßig überprüfen, um sicherzustellen, dass die Temperatur-, Spannungs- und Strommessgeräte ordnungsgemäß funktionieren und korrekte Werte anzeigen. Dadurch können die Prozessparameter bei der Schweißarbeit stets korrekt gehalten werden. Nach jeder Inspektion muss die Schweißausrüstung gewartet werden, um sicherzustellen, dass sie einwandfrei funktioniert. Es darf auf keinen Fall dazu kommen, dass die Schweißausrüstung mit Beschädigungen in Betrieb genommen wird. Nach jeder Inspektion und Wartung müssen die Ergebnisse umgehend dokumentiert und archiviert werden, damit sie zur Verfügung stehen. Schweißmaterialien – Die Verwaltung von Schweißmaterialien umfasst hauptsächlich die Verwaltung der Materialbeschaffung, der Materialprüfung, der Lagerung der Materialien, des Trocknens der Materialien, der Verteilung der Materialien sowie deren Rücknahme. Im Prozess des Materialeinkaufs muss zunächst die Qualifikation des Herstellers, die Produktqualität sowie seine Zuverlässigkeit unter verschiedenen Aspekten geprüft werden. Erst nachdem das passende Unternehmen ausgewählt wurde, werden Verhandlungen mit ihm geführt und entsprechende Kaufverträge abgeschlossen. Nach dem Einkauf der Schweißmaterialien müssen die Prüfer diese streng gemäß dem Kaufvertrag, den Qualitätszertifikaten der Materialien, den technischen Anforderungen der Bestellung sowie anderen relevanten Standards überprüfen. Bei unvollständigen Dokumenten zur Qualität des Projekts, fehlenden Komponenten, Zweifeln hinsichtlich der Leistungsmerkmale oder Materialien mit besonderen technischen Anforderungen ist eine erneute Überprüfung erforderlich. Produkte, die bei der Überprüfung nicht bestehen, werden ausgeschlossen. Nachdem die Materialprüfung erfolgreich abgeschlossen ist, muss der Prüfer das Zertifikat der Eignung ausstellen. Anschließend werden die Materialien in den Lagerbestand aufgenommen. Die Lagerverwalter müssen die Materialien anschließend nach Art, Typ, Spezifikationen und Chargen ordnen. Die Materialien müssen in einem gut belüfteten und trockenen Lager aufbewahrt werden. In dem Lager dürfen keine korrosiven Stoffe sowie schädliche Gase gelagert werden, um eine Korrosion der Materialien zu vermeiden. Die Materialien sollten auf Regalen angeordnet werden, wobei sie mindestens 300 mm von dem Boden sowie den Wänden entfernt sein müssen. Die Raumtemperatur muss über 5 °C liegen, die relative Luftfeuchtigkeit über 60 %. Vor der Verwendung muss der Schweißdraht gemäß den vom Hersteller vorgegebenen Temperaturvorgaben getrocknet werden. Im Isolierbehälter darf der Schweißdraht nicht länger als 4 Stunden aufbewahrt werden. Wenn die Aufbewahrungszeit länger als 4 Stunden beträgt, muss der Schweißdraht erneut getrocknet werden, bevor er verwendet werden kann. Vor der Ausführung der Arbeiten müssen die Schweißer die Schweißmaterialien gemäß der Checkliste zur Schweißverfahrensbeschreibung abholen. Die Verantwortlichen müssen diese Liste sorgfältig prüfen, die Materialien ausschließlich entsprechend der Liste ausgeben und eine Dokumentation über die ausgegebenen Materialien führen. Weldprüfung Die Weldprüfung ist ein wichtiger Bestandteil zur Gewährleistung der Qualität der Schweißnähte in Druckbehältern. Zu den wichtigsten Aspekten gehören die Überprüfung vor dem Schweißen, die Überwachung des Schweißvorgangs, die visuelle Prüfung nach dem Schweißen sowie die nicht zerstörende Prüfung der Schweißnähte. Vor dem Schweißen werden hauptsächlich die Qualifikationen des Schweißers, die Schweizzusätze, die Reinigung der Schweißnähte, die Aufbereitung der Schweißstellen sowie die Vorheiztemperatur überprüft. Beim Schweißen muss besonders darauf geachtet werden, ob der Schweißer den Schweißvorgang gemäß den vorgegebenen Richtlinien durchführt. Nach dem Schweißen muss die Naht überprüft werden, wobei eine zerstörungsfreie Prüfung der Naht durchgeführt wird. Während der Prüfung der Schweißnähte muss sorgfältig auf die Schweißnaht selbst sowie auf die Wärmebeeinflusste Zone geachtet werden, um sicherzustellen, dass ihre Oberfläche frei von Löchern, Vertiefungen, Rissen, unvollständig verschweißten Stellen, Schlacke oder Spritzspuren ist. Bei Schweißnähten, die einer Nachhitzbehandlung bedürfen, muss diese unmittelbar nach dem Schweißen durchgeführt werden. Die Temperatur muss dabei streng gemäß den Vorgaben in den Verarbeitungsunterlagen gewählt werden; eine Dauer von 0,5 Stunden bis 1 Stunde ist geeignet. Nach Abschluss des Schweißvorgangs muss die Naht umgehend erhitzt und isoliert werden, um eine schnelle Diffusion der im Schweiß vorhandenen Wasserstoffionen zu fördern und somit die Rissbeständigkeit der Naht zu verbessern. Die nicht zerstörende Prüfung von Schweißnähten muss streng nach den entsprechenden technischen Vorschriften durchgeführt werden, um zu verhindern, dass die Prüfung außerhalb dieser Vorschriften stattfindet. Schweißumgebung Die Schweißumgebung hat einen erheblichen Einfluss auf die Qualität des Schweißens. Während des Schweißvorgangs muss die Schweißumgebung streng nach den geltenden Vorschriften gesteuert werden. Wenn in der Umgebung folgende Bedingungen vorliegen und es keine wirksamen Schutzmaßnahmen gibt, muss mit dem Schweißen aufgehört werden: Die Umgebungstemperatur liegt unter -5°C, es regnet oder schneit, die relative Luftfeuchtigkeit beträgt mehr als 90%. Bei Schweißen unter Gasschutz darf die Windgeschwindigkeit mehr als 2 m/s betragen, bei manuellem Schweißen mehr als 8 m/s.