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Heutzutage, in einer Zeit, in der die Automatisierung in der Lebensmittelindustrie hoch entwickelt ist, wird Komprimierter Luft weit verbreitet eingesetzt. Bei einigen speziellen Verarbeitungsmethoden in der Lebensmittelindustrie kann Komprimierter Luft außerdem direkt mit dem Produkt in Berührung kommen. In bestimmten speziellen Chemiegebieten kann die Luft bereits verschmutzt sein. Wenn Schadstoffe ohne Trennung direkt mit Lebensmitteln in Berührung kommen, können verschiedene physikalische und chemische Reaktionen stattfinden – dadurch können die Lebensmittel beeinträchtigt werden. Dies kann letztendlich zu gesundheitlichen Schäden bei den Verbrauchern führen sowie unnötige Verluste für die Unternehmen verursachen. I. Richtiges Verständnis von Druckluft: Je nach Art der Berührung zwischen dem Produkt und der Druckluft kann diese in drei Arten eingeteilt werden: „Direkte Berührung“, „indirekte Berührung“ und „keine Berührung“. 1. Direkter Kontakt: Das bedeutet, dass komprimierte Luft als Teil des Produktions- und Verarbeitungsprozesses verwendet wird – einschließlich der Verpackung und des Transports von Lebensmitteln unter sicheren Bedingungen. Die komprimierte Luft, die in direkten Kontakt mit den fertigen Lebensmitteln oder deren Zutaten kommt, gilt somit als Teil des Produktionsprozesses. Zum Beispiel: Bei der Luftkühlung und beim Transport des Fertigprodukts von einem Prozess zum anderen sollte komprimierte Luft denselben Qualitätsanspruch haben wie alle anderen Zutaten. 2. Indirekter Kontakt: Bezeichnet die komprimierte Luft, die in die allgemeine Umgebung der Lebensmittel gelangt – einschließlich deren Verpackung, der Produktionsanlagen sowie der Orte, an denen die Lebensmittel und ihre Bestandteile gelagert werden. Zum Beispiel: Die Verwendung von Druckluft zur Formung von PET-Flaschen oder das Vorbereiten und Öffnen von Beuteln vor dem Hineingeben von Lebensmitteln – ähnlich wie bei Ventilen, die durch Druckluft in der Nähe der fertigen Lebensmittel oder ihrer Zutaten aktiviert werden. 3. Kein Kontakt: Lebensmittelhersteller neigen dazu, die Luftkompressionsanlagen „übermäßig zu schützen“. Deshalb ist es genauso wichtig, auf kontaktlose Systeme mit geringem Risiko zu setzen. Die meisten Fabriken verfügen über einen erheblichen Anteil – mehr als 50 % – an Komprimierluft, der für Anwendungen im Bereich „Fabrikluft“ verwendet wird. Dabei kommt diese „Fabrikluft“ überhaupt nicht in Berührung mit Lebensmitteln oder Maschinen zur Verpackung von Lebensmitteln. Zweitens sind Vorschriften und Standards wichtig, um eine optimale Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten und die Risiken für Verbraucher zu verringern. Es ist daher unerlässlich, diesen Anforderungen zu entsprechen. Internationale Standards sind in dieser Hinsicht sehr hilfreich. Zum Beispiel legt ISO 8573-1:2010 die wesentlichen Qualitätsanforderungen an Komprimierluft fest und gibt die zulässigen Gehalte an Verunreinigungen sowie die maximalen Größen der Partikel in den verschiedenen Klassen an. Um sicherzustellen, dass die Qualität der Gasversorgung in automatisierten Lösungen den Standards entspricht und eine hohe Energieeffizienz aufweist, werden beispielsweise folgende Parameter für die Qualitätsstufen von Stoffen vorgeschrieben: Feststoffpartikel, Feuchtigkeitsgehalt sowie Gesamtölgehalt. https://pic3.zhimg.com/80/v2-bb81bdfbf6660cee04a9e0ce816490de_720w.jpg (1) Komprimierte Luft, die in direktem Kontakt mit getrockneten Lebensmitteln wie Getreide oder Milchpulver steht, wird zur Transportierung und Vermischung verwendet. Sie dient außerdem häufig in der Lebensmittelproduktion. Es kommt in direkten Kontakt mit Lebensmitteln. Da es sich um getrocknete Lebensmittel handelt, gelten strengere Anforderungen an die Luftfeuchtigkeit. Im ISO 8573-1:2010-Standard sind für diesen Fall folgende Klassifizierungen für die Qualität der komprimierten Luft vorgesehen: – Festpartikel: Klasse 1 – Wasser: Klasse 2 – Öl: Klasse 1 (2). Komprimierte Luft, die in direkten Kontakt mit nicht-trockenen Lebensmitteln wie Getränken, Fleisch oder Gemüse kommt, wird zur Transportierung und Mischung verwendet. Zudem wird sie auch in der Lebensmittelproduktion eingesetzt. Es kommt in direkten Kontakt mit Lebensmitteln. Im Folgenden sind die Klassifizierungen der Qualität von komprimiertem Luft für diese Anwendung gemäß der Norm ISO 8573-1:2010 aufgeführt: – Feststoffpartikel: Klasse 1 – Wasser: Klasse 4 – Öl: Klasse 1. Die Richtlinien für die Verwendung von Lebensmittelgeeignetem komprimiertem Luftmaterial der British Retail Consortium (BRC)/British Compressed Air Society (BCAS) legen ebenfalls Mindeststandards hinsichtlich Reinheit und Qualität für den Einsatz von komprimierter Luft in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie fest. Drei: Auswahl des Kompressorsystems. Die Lebensmittelindustrie steht vor der Herausforderung, ein sicheres und effektives Kompressorsystem auszuwählen. Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, muss zunächst festgestellt werden, auf welche Weise das Unternehmen im Produktionsprozess Kompressluft verwendet. Regelmäßige Risikobewertungen sind ebenfalls ein wirksames Mittel, um zu überwachen, ob Komprimierter Luft ein Risiko für die Lebensmittelsicherheit darstellt. Hersteller müssen den potenziellen Risiken im Zusammenhang mit der Verunreinigung der Kompressluft in der Lebensmittelproduktion genau aufmerksam sein. Nach einer ersten Risikobewertung und Klassifizierung der Nutzung der Kompressluft muss dafür Sorge getragen werden, dass für jede Kategorie und jeden Anwendungsfall eine angemessene Luftqualität gewährleistet wird – und zwar gemäß den geltenden Standards für die Luftqualität. Hersteller können eine Vielzahl von Geräten zur Kompression und Reinigung der Luft wählen, um das Risiko einer Kontamination der Lebensmittel so weit wie möglich zu vermeiden. Viele Unternehmen sind sich nicht der Schadstoffe und Verunreinigungen im Komprimierluft nicht bewusst und vernachlässigen sie daher bei der Gefährdungsbeurteilung. Gefahren von komprimierter Luft: Biologische Gefahren: 1 m³ Außenluft kann bis zu 100.000.000 Mikroorganismen enthalten. Diese Mikroorganismen gelangen in den Kompressor und in das System der komprimierten Luft. Wenn sie nicht kontrolliert werden, können sie sich im System schnell vermehren. Ein Drucktauwunkt von über -26 °C kann die Vermehrung oder das Wachstum der Mikroorganismen hemmen. Kühle und trocknende Geräte mit einem Drucktauwunkt von 3 °C können das Wachstum der Mikroorganismen nicht hemmen. Um dies zu verhindern, sollten Kontrollgeräte mit einem Drucktauwunkt von -40 °C verwendet werden. Chemische Gefahren: Da bei der Erzeugung von Komprimierluft große Mengen an Schmieröl benötigt werden, kann dieses Öl, wenn es nicht kontrolliert wird, zusammen mit der Komprimierluft in Berührung mit Lebensmitteln sowie Lebensmittelzusatzstoffen gelangen – ja sogar direkt mit den Produkten selbst in Kontakt kommen. Physische Gefahren: In der Luft befinden sich viele Staubpartikel. Aufgrund der Besonderheiten der komprimierten Luft sammeln sich diese Partikel während des Komprimierungsprozesses an. Dadurch wird die Nahrung oder die Lebensmittelzusatzstoffe durch die komprimierte Luft verschmutzt. Nach Untersuchungen geht man allgemein davon aus, dass es im neuen Kompressorsystem zwei Hauptquellen der Verschmutzung gibt – die in das System eindringende Luft sowie der Kompressor selbst. Herkömmliche Kompressoren werden in der Regel mit Öl zur Schmierung und Kühlung verwendet. Dadurch kann Öl in den nachgeschalteten Bereichen landen. Wenn dieses Öl nicht behandelt wird, kann es das System erreichen und kritische Steuerpunkte verschmutzen. Um eine Verschmutzung durch Kompressoröl zu vermeiden, verwenden die meisten Lebensmittel- und Getränkeunternehmen Luftkompressionsysteme mit „ölfreier“ Kompressortechnologie. Im Bereich der Risikoanalyse sollten Lebensmittelhersteller die Auswirkungen verschiedener potenzieller Risiken berücksichtigen, wie beispielsweise Störungen an den internen Verschlusssystemen oder Lecks von Schmierstoffen und Ölen. Um ölfreies Komprimierungsair zu erhalten, kann man entweder Kompressoren verwenden, die bereits ölfrei arbeiten – wobei dabei die Ölverschmutzung in der Umgebung außer Acht gelassen wird. Falls die Umgebung jedoch stark verschmutzt ist, muss das Komprimierungsair nach der Kompression noch weiter von Öl befreit werden. Alternativ kann auch ein geeignetes Entölungssystem verwendet werden, um ölfreies Komprimierungsair zu gewinnen.