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Fall: Ein Chemiewerk erwägt den Einsatz von Aluminium-Wärmetauscherrohrbündeln für Ammoniakrückgewinnungswärmetauscher. Aus Sicherheitsgründen wurde ein Coupon-Test durchgeführt. Das Aluminium-Teststück wurde am Gehäuse des Originalgeräts befestigt und der Coupon-Test vor Ort wurde 6 Monate lang durchgeführt. Es zeigte sich, dass keine Korrosion vorlag. Das Kondensatorrohrbündel aus Aluminiumlegierung wurde jedoch nur eine Woche lang verwendet, bevor es aufgrund von Korrosionsschäden ausgetauscht werden musste. Stellen Sie sicher, dass das Gehäuse nicht korrodiert ist und die Rohre korrodiert und perforiert sind. Kommentar: Die Kondensatorrohre müssen nicht nur mit korrosiven Medien in Kontakt stehen, sondern auch die Funktion der Wärmeübertragung übernehmen. Beim Coupon-Test wird das Teststück auf der Hülle fixiert, was den Einfluss der Wärmeübertragung auf die Materialkorrosion nicht widerspiegeln kann. Wenn das Heizmedium (z. B. Dampf) durch das Wärmetauscherrohr strömt, ist die Oberflächentemperatur des Rohrs höher als die Temperatur der mantelseitigen Lösung. Darüber hinaus gibt es in der Lösung einen Temperaturgradienten, der zu einem Dichteunterschied führt und es dem Sauerstoff erleichtert, an die Oberfläche des Wärmetauscherrohrs zu diffundieren. Außerdem können sich auf der Metalloberfläche Blasen bilden, die zu lokalen Schäden am Passivierungsfilm und zu Lochfraß führen. Anregung: Die Auswahl der Materialien für Wärmeübertragungsgeräte (Wärmetauscher, Heizschlangen usw.) sollte nicht nur auf Testdaten basieren, die ohne Wärmeübertragungsbedingungen gewonnen wurden, sondern auch Korrosionstests an der Wärmeübertragungsoberfläche durchführen. Wenn in diesem Fall ein Rohr aus dem Testmaterial am Originalkondensator installiert werden kann, um einen Korrosionsbeständigkeitstest unter Produktionsbedingungen durchzuführen, können zuverlässigere Daten erhalten werden.