Wartungspunkte für Differenzdrucksender im Winter
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Im Winter kann es vorkommen, dass das zu messende Medium, wenn es über die Messleitungen zum Transmitter geleitet wird, aufgrund zu niedriger Umgebungstemperatur einfriert, erstarrt oder Kristalle bildet. Wenn die Umgebungstemperatur unter den normalen Betriebstemperaturbereich des verwendeten Instruments fällt, beeinträchtigt dies direkt die Genauigkeit der Messwerte des Instruments. Dazu müssen die Messgeräte sowie die Messleitungen vor dem Einfrieren geschützt werden. Zu den Objekten, die mit Wärmeisolation versehen werden müssen, gehören in erster Linie die Differenzdrucksender, die in den Isolierkästen der Messgeräte untergebracht sind, sowie die Schwimmballon-Laufzeitsender oder andere Arten von Außenmontage-Laufzeitsendern. Ebenso gehören dazu die Messleitungen für Druck, Differenzdruck, Durchfluss usw. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte der Wartung von Differenzdruckgetrieben detailliert erläutert.I. Maßnahmen bei der Auswahl des Differenzdrucksensors:
Es sollten Geräte mit Isolierungssystem ausgewählt werden. Je nach Kategorie und Verwendungszweck des Messgeräts sowie dem geplanten Installationsort werden die Anforderungen an Isolierung und Frostschutz festgelegt, bevor diese an den Hersteller weitergeleitet werden. In einigen Gebieten im Norden sind die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sehr groß – nachts können die Temperaturen auf über -20 Grad sinken. Wenn man dieses Problem durch eine geeignete Auswahl der Produkte löst, ist der Kosten-Nutzen-Faktor eher ungünstig. Die Wahl von Wärmeisolierung und -leitungen sowie Methoden wie Wartung (Regelmäßige Überprüfungen, Entleerung) sind die besten Lösungen zur Verhinderung von Frost. II. Isoliermaßnahmen für Differenzdrucksender: Die empfindlichen oder frostanfälligen Teile des Geräts werden mit Isoliermaterial umhüllt, um sie vor Kälte zu schützen. Wenn der Winter kommt, sollte man die Verpackung überprüfen und regelmäßig den Schmutz entfernen, um zu verhindern, dass das Isoliermaterial der Verpackung beschädigt wird. III. Maßnahmen zur Heizung von Differenzdrucksendern:
1. Dampfheizung
Dazu wird Dampf verwendet, um die Rohre zu wärmen. Vor dem Erzeugen von Dampf zur Wärmeisolierung im Winter sollte überprüft werden, ob die Dampfleitungen frei sind oder verstopft sind. Es ist am besten, wenn Dampf 24 Stunden lang zugeführt wird – allerdings nicht zu heiß. Manchmal muss die Menge des zugeführten Dampfs auch anhand der Wetterbedingungen angepasst werden, um zu verhindern, dass durch zu hohe Temperaturen der Kondensat im Druckrohr des Transmitters verdampft und dadurch die Funktionsfähigkeit des Transmitters beeinträchtigt wird. Ebenso sollte man vermeiden, dass bei zu niedrigen Temperaturen das Kondensat im Druckrohr des Differentialdrucktransmitters gefriert und somit die ordnungsgemäße Funktion des Transmitters beeinträchtigt wird. 2. Maßnahmen zur Wärmeisolation des Schutzgehäuses (1) Das Schutzgehäuse mit elektrischer Heizung setzt sich aus drei Hauptkomponenten zusammen: dem Gehäuse selbst, dem Heizer sowie den Halterungen für die Messgeräte. Die Struktur ist identisch mit der eines herkömmlichen Schutzgehäuses. Der Unterschied besteht darin, dass im Inneren des Gehäuses eine elektrische Heizanlage vorhanden ist. Diese besteht aus Elektroheizrohren sowie einem Temperaturcontroller. An den Seiten des Gehäuses befinden sich Steckdosen. Wenn die Stromversorgung eingeschaltet wird, erhitzt sich das Innere des Gehäuses auf die gewünschte Temperatur. Anschließend schaltet der Temperaturcontroller die Stromversorgung weiterhin ein, damit die Temperatur weiter ansteigt. Durch wiederholte Arbeiten kann die Temperatur im Behälter in einem bestimmten Bereich gehalten werden. Die wichtigsten Parameter des konstant temperierenden Heizers sind:
Nennspannung: 200 V, 50 Hz
Nennleistung: 300–500 W
Die zu haltende Temperatur kann vom Benutzer selbst festgelegt werden.
Der konstant temperierende Heizer kann auch in einer explosionssicheren Ausführung hergestellt werden.
Es gibt drei Arten von Heizelementen: Kupferrohre, Kohlenstoffstahlrohre und Edelstahlrohre. (2) Wärmeisolierter Kasten für Dampfleitungen – Die Wärmeleitrohre bestehen aus Metallrohren in S-Form. Oben und unten des Kastens werden die Verbindungen zu den Wärmeleitrohren durch geschweißte Verbindungen hergestellt. Die Wärmeleitrohre sind im Inneren des Kastens so angeordnet, dass der Dampf von oben nach unten fließt; dadurch wird durch die Zirkulation des Dampfs im Rohrinneren eine Heizwirkung erzielt. Die Materialien für Heizrohre lassen sich im Allgemeinen in zwei Kategorien einteilen, nämlich Kupferrohre und nahtlose Stahlrohre (Kohlenstahl). (3) Durch das Hinzufügen einer weiteren Schicht Isolierwatte um die wichtigen Instrumentenkästen sowie durch das Abdichten der Öffnungen der Käste sowie der Eingangs- und Ausgangsleitungen mit Kleber kann eine bessere Isolierung und Kälteschutzfunktion des Instrumentensystems erreicht werden. 3. Maßnahmen für die elektrische Heizschicht des Differenzdrucksenders Die Technologie der elektrischen Vorheizung ist eine neue Heizmethode, bei der elektrische Energie direkt in Wärmeenergie umgewandelt wird. Installieren Sie Isolierkabel und wickeln Sie die Heizschläuche um die Geräte oder kleben Sie sie im Inneren des Gerätekastens fest – achten Sie dabei auf die Länge der verwendeten Heizschläuche, damit diese wirtschaftlich angemessen sind. Einfachphasige Heizschläuche mit konstanter Leistung, die zur Beheizung, Frostschutz und Isolierung von Rohrleitungen, Ventilen und Pumpen sowie zur Aufrechterhaltung der Prozesstemperatur in Messleitungssystemen eingesetzt werden. Die Wärmestrahlung pro Längeneinheit bleibt konstant, die Ausgangsleistung ändert sich nicht mit den Schwankungen der Umgebungstemperatur. Die Länge des Heizschlauchs ist proportional zur Leistung. Bei der Installation kann der Schlauch beliebig zugeschnitten werden – es muss jedoch mindestens ein Heizeabschnitt von 2,5 m erhalten bleiben. Die äußere Gewebeschicht dient zum Wärmetransport und -abgabe und kann gleichzeitig als sicherer Erde gegen Statische Aufladungen dienen. Wird hauptsächlich zur Frostschutz- und Isolierung verschiedener Rohre und Instrumente verwendet, kann eine maximale Aufrechterhaltungstemperatur von 150 °C erreichen. Hinweis: Für Leitungen mit Flüssigkeiten, bei denen eine strenge Temperaturkontrolle erforderlich ist, sind Heizung und Isolierung notwendig (es muss ein Temperaturregler verwendet werden). IV. Wartungsmaßnahmen für Differenzdrucksender: 1. Geeignete Installation: Der Ort der Installation sollte trocken sein und keine Niederschläge oder Schneetropfen aufweisen. 2. Wenn die Bedingungen es zulassen, übernimmt eine speziell ausgebildete Person täglich die technische Überprüfung darauf, ob das Dämmmaterial beschädigt ist und ob die Dampfleitungen verstopft sind – sowie die notwendigen technischen Maßnahmen. 3. Die Inspektionsmaßnahmen werden von dem für die Wartung der Messgeräte in der jeweiligen Region Verantwortlichen gemäß dem vorgegebenen Inspektionsplan zu festgelegten Zeiten durchgeführt. Während der Inspektion müssen überprüft werden, ob die Ventile der Isoliierungsleitungen in Ordnung sind, ob die Isolierkästen funktionieren, ob die Entwässerungsanlagen ordnungsgemäß arbeiten, ob die Verpackung des Isoliermaterials intakt ist sowie ob die Komponenten zur elektrischen Beheizung richtig funktionieren. Es ist notwendig, die Geräte zur Verhinderung des Gefrierens gründlich zu überprüfen und entsprechende Aufzeichnungen anzufertigen. Zudem müssen die Geräte sowie die Maßnahmen zum Schutz vor Kälte ordnungsgemäß gewartet werden – sie müssen trocken, intakt und sauber sein. Probleme im Zusammenhang mit der Wärmeisolation müssen umgehend beseitigt werden. 4. Bei den Alarmmaßnahmen kann bei Bedarf ein kleines akustisches und optisches Alarmgerät zur Erkennung von Dampflecksagen oder Stromausfällen installiert werden, um potenzielle Probleme im Zusammenhang mit den Isolier- und Frostschutzmaßnahmen frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen.