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1. Für die Messung der Leitfähigkeit des Kondenswassers aus dem Dampf der Heizkessel ist eine Temperatur von 160 Grad erforderlich. Der Messbereich liegt bei 0–200 µS/cm. Es sind Vorrichtungen zur Temperatur- und Druckreduzierung vorhanden. Die übliche Messtemperatur liegt bei 0–100 Grad. Können Elektroden aus 316L-Stahl mit PT1000-Temperaturkompensation verwendet werden? Der Messbereich lässt sich dabei einhalten! Bitte um Rat von den Experten!
Frage: Wie wird die Leitfähigkeit des Kondenswassers dieses Kessels gemessen – wozu dient das?
Es ist unklar, ob es sich um Kondenswasser aus dem Kessel handelt. Durch die Messung der Leitfähigkeit kann festgestellt werden, ob das Wasser im Kessel entsorgt werden muss
Die Überwachung der Leitfähigkeit des Kondenswassers ist sinnvoller als die Überwachung seiner Härte. Durch Lecks im Kondensator kann die Salzkonzentration im Kondenswasser ansteigen. Selbst wenn die Härte im Rahmen bleibt, können andere Salze bereits die Eigenschaften des Dampfs und des Zulaufwassers beeinträchtigen. Da die Leitfähigkeit alle leitfähigen Stoffe berücksichtigt, bietet die Überwachung der Leitfähigkeit des Kondenswassers eine empfindlichere Messmethode. Durch die kontinuierliche Überwachung der Leitfähigkeit des Kondenswassers mit einem Leitfähigkeitsmessgerät kann man die Verzögerungen bei regelmäßigen Probenentnahmen umgehen. Zudem werden so Änderungen in der Qualität des Kondenswassers während der Zeit zwischen den Probenentnahmen frühzeitig erkannt. Die kontinuierliche Überwachung verhindert somit dieses Problem und ermöglicht eine ständige Kontrolle.