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Müssen Ventilstrommessgeräte bei hohen Temperaturen und hohem Druck mit Wasserstoff besondere Maßnahmen erfordern?

2018-12-18View Original

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1. Da bei hohen Temperaturen und hohem Druck eine Wasserstoffbrüchigkeit oder sogenannte Wasserstoffpenetration auftreten kann, werden Drucksender mit Gold überzogen. Wie müssen dann andere Geräte unter diesen Bedingungen, wie z. B. Ventile und Durchflussmesser, behandelt werden? 2. In den Planungsvorschriften für Wasserstofftankstellen, GB 50177-2005, wird im gesamten Text weder auf Wasserstoffsprödheit noch auf das Wort „Permeation“ Bezug genommen. Warum ist das so? Laut den entsprechenden Angaben entstehen auch ohne hohe Temperatur und hohen Druck geringe Mengen an Wasserstoffionen. Kann es bei langfristiger Nutzung dazu kommen, dass diese Wasserstoffionen in das Metall eindringen und dort Schäden verursachen? 3. In Abschnitt 12 dieser Norm bezüglich der Wasserstoffleitungen wird wie in Abbildung 3.1 dargestellt, vorgeschrieben, dass für die Ventile an den Wasserstoffleitungen Kugelventile oder Stoppventile verwendet werden sollten. Warum dürfen Drehventile nicht verwendet werden? Werden auch bei sehr großen Leitungen Kugelventile und Stoppventile verwendet? Und es wird immer eine feste Dichtung verlangt? Kann man bei Ballventilen nicht weiche Dichtungen verwenden? Würde das die Dichtigkeit dann nicht verbessern? 3.2 Was bedeutet der Satz in den Anmerkungen zum obigen Bild: „Wenn die Dichtfläche direkt mit dem Ventilkörper verbunden ist“? In den Datenblättern für Regulierventile und Kugelventile gab es bisher nie eine ähnliche Beschreibung.
Reply #22018-12-19
Was die Wasserstoffsprödigkeit angeht, hängt das wohl von dem jeweiligen Ausmaß ab. Die Membranen sind sehr dünn und können leicht durchdrungen werden – dadurch entstehen Ausbuchtungen in der Membran, was wiederum die Messungen beeinträchtigt. Bei Ventilen und Durchflussmessgeräten dieser Art entstehen ebenfalls keine Probleme
Reply #32018-12-19
1 Bei hohen Temperaturen und hohem Druck müssen die Materialien für Ventile und Durchflussmesser entsprechend behandelt werden oder es müssen Materialien mit höherer Qualität verwendet werden.
2 In Situationen mit niedrigen Temperaturen sind wohl keine besonderen Materialien notwendig – sonst wären die Kosten für die Wasserstoffstationen viel zu hoch.
3 Ich denke, die Vorschriften halten nicht Schritt mit der Zeit. Heutige Dreiecksdrehventile können eine zuverlässige Abschaltung gewährleisten, und das Leckageaufkommen liegt innerhalb der zulässigen Grenzen. Mit der Abdichtfläche ist hier vermutlich ein Bauteil wie das obere Ventildeckel, der den Füllstoff festdrückt, gemeint.
Reply #42018-12-24
Aber im Internet steht, dass Ventile unter hohen Temperaturen und hohem Druck aus reinem Wasserstoff aus geschmiedetem Edelstahl hergestellt werden müssen und außerdem einer Defektsuche unterzogen werden sollten. Theoretisch scheint das sinnvoll zu sein, nur ist unklar, ob das in der Praxis auch so umgesetzt wird.
Reply #52019-02-26
Bei Ballventilen mit weicher Dichtung ist das Leckagenniveau relativ hoch; die Dichtigkeitsleistung ist nicht so gut wie bei Ventilen mit harter Dichtung

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