Thread Content
Wenn der Durchmesser der Prozessleitungen unter DN50 liegt und der Membrandrucksender bereits als 2“ bestellt wurde, wie kann dann ein Membrandrucksender in Leitungen mit kleinem Durchmesser installiert werden? Ist es möglich, eine Variante mit eingebautem Thermometer zu verwenden, bei der der jeweilige Rohrabschnitt auf einen Durchmesser von über DN50 erweitert wird?
Das ist möglich. Normalerweise wird das als Vergrößerung oder Änderung der Größe bezeichnet
Bei der Druckmessung am Erweiterungsstück – ist der Druckverlust groß?
Wenn der Durchmesser des Rohrs plötzlich zunimmt und der Durchfluss unverändert bleibt, sinkt der Druck im Rohr. Ein größerer Durchmesser führt zu einem geringeren Druck, doch dieser Effekt auf den Druck in einem stabilen System ist äußerst gering.
Egal ob es sich um das Entnehmen von Druckwerten durch Erweiterung oder Verengung des Rohrs handelt – im gesamten Rohr ist Flüssigkeit vorhanden. Auf derselben Höhe innerhalb des Rohrs ist der statische Druck überall gleich. Was Flüssigkeiten betrifft, so sind sie inkompressibel. Was Gase betrifft, so sind sie kompressibel und dehnbar. Doch die Schwankungen des Drucks an den einzelnen Punkten im Gas liegen in der Nähe des statischen Drucks. Im normalen Betriebszustand ändert sich der Druck im Rohr nicht plötzlich stark. Mit anderen Worten: Die messbaren Schwankungen sind nahezu nicht vorhanden. Bei einem Manometer wird weiterhin nur der statische Druck angezeigt. . Auf derselben horizontalen Ebene innerhalb der Rohrleitung ist der statische Druck an allen Stellen gleich
Wenn man den Durchmesser nicht ändern möchte, kann man an diesem einen passenden Blindflansch anbringen sowie ein Innengewinde bohren. Auch beim bestellten Flansch sollte ein passender Flansch hinzugefügt werden, der ein Außengewinde aufweist – so kann man ihn einfach darauf schrauben