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Die Rohstofftransportpumpen der vorhandenen Anlagen befinden sich in einer Entfernung von 500 Metern vom Kontrollraum. Das SIS-Interlocksystem sorgt dafür, dass die Transportpumpen automatisch abgeschaltet werden. Aufgrund der Umplanung des Geländes müssen die Rohstofftanks von ihrem ursprünglichen Standort entfernt werden – auch die Transportpumpen müssen daher umgesetzt werden. Nach dem Umsetzen liegen die Pumpen etwa 2000 Meter vom DCS-Kontrollraum entfernt. Die Leitungskräfte machen sich Sorgen, dass eine zu große Entfernung die Funktionsfähigkeit des Interlocksystems beeinträchtigen könnte. Haben Sie vielleicht gute Vorschläge? Vielen Dank!
Was hat die Länge der Strecke mit der Interlocking-Technologie zu tun? Das macht keinen Sinn
Es gibt gute Lösungen. Lass deinen Vorgesetzten seine Sorgen in den Wind schießen – das ist die Lösung. :Lol, der Hund macht den Chef verrückt – aus nichts macht er Probleme, kümmert sich um Dinge, die ihn nichts angehen...........
Die Übertragung des Signals nimmt mit zunehmender Entfernung ab, doch diese Abnahmen lassen sich beheben; selbst große Entfernungen stellen kein Problem dar.
Wird eure Pumpe direkt über SIS gesteuert? Der Start und Stopp der Pumpe erfolgt über einen 220-V-Anschluss – sollte das nicht über einen Relais im Schaltschrank gesteuert werden?
In Schaltkreisen zur Kaskadeneinschaltung werden in der Regel digitale Signale kaum abgeschwächt. Zudem erfolgt die Steuerung über den Verteilraum – unabhängig davon, wie weit die Geräte entfernt sind
Oben wurde vorgeschlagen, dass nicht das SIS die Pumpen vor Ort direkt steuert, sondern der Transformatorraum. Es sei denn, es ist vor Ort auch ein Notstopp-Knopf mit anderen Interlocks verbunden?
Der Schalter bei 2000 Metern hat keinen Einfluss.
Die SIS-Schalter in unserer Fabrik sind nicht mit passiven Schalteinheiten verbunden, sondern verfügen über eine 220-V-Stromversorgung. Sowohl das Starten als auch das Stoppen der Pumpe erfolgt über diese 220-V-Stromversorgung. Wenn sich die Position der Pumpe ändert, verlängert sich die Leitung um mehr als 1000 Meter. Ich habe Angst, dass es zu einer Abschwächung des 220-V-Stroms kommt
Selbst bei 220 V steuert letztendlich der Relais im Sekundärkreis der Pumpe die Stromzufuhr – und das Relais benötigt doch nur eine geringe Spannung. Rechnen Sie mal aus, wie groß der Spannungsverlust über 2000 Meter Kabel ist sowie welche minimale Startspannung das Relais benötigt. Dann gibt es kein Problem mehr. 2000 Meter sind kein Problem.
Bei Steuerleitungen für längere Entfernungen muss nicht nur auf den Spannungsabfall geachtet werden, sondern auch auf die Kapazität der Leitung – schließlich können dadurch die Wechselstromkontaktoren und Relais nicht ausgelöst werden. Weitere Informationen dazu finden Sie in dem Handbuch für die Planung von Industrie- und Haushaltsstromversorgung, 4. Auflage, Seiten P1105–P1106: Tabelle 12.1–13 zeigt die Referenzwerte für die kritische Länge der Steuerleitungen, berechnet anhand der kritischen Kapazität, sowie die maximalen Referenzwerte für die Steuerleitungen, berechnet anhand des Spannungsabfalls
Bei Steuerleitungen für längere Entfernungen muss nicht nur auf den Spannungsabfall geachtet werden, sondern auch auf die Kapazität der Leitung – schließlich können dadurch die Wechselstromkontaktoren und Relais nicht ausgelöst werden. Weitere Informationen dazu finden Sie in dem Handbuch für die Planung von Industrie- und Haushaltsstromversorgung, 4. Auflage, Seiten P1105–P1106: Tabelle 12.1–13 zeigt die Referenzwerte für die kritische Länge der Steuerleitungen, berechnet anhand der kritischen Kapazität, sowie die maximalen Referenzwerte für die Steuerleitungen, berechnet anhand des Spannungsabfalls
Die Interlocks der Pumpe sollten durch SIS und das elektrische MCC realisiert werden.
Wenn die Leitung zu lang ist, kann man die Schaltgeräte verschieben oder die Schaltsperren versetzen, damit die Trennweite gewährleistet werden kann