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Nach welchem Prinzip funktionieren die derzeit üblichen Online-Geräte zur Messung von Wasserstoffgehalten im Bereich von 0–100 %?
In unseren Geräten wird für einen Wertbereich von 40–100 % ein Wärmeleitfähigkeitsanalysegerät für Wasserstoff verwendet. In einigen Geräten wird hingegen direkt eine Chromatographie eingesetzt, um den Wasserstoffgehalt im Bereich von 0–100 % zu messen.
Die Anforderungen des Posters an den Messbereich sind wirklich hoch. Chemische Betriebe verfügen über Wasserstoffkühlanlagen zur Bestimmung des Wasserstoffgehalts. Dabei spielt die Reinheit eine entscheidende Rolle – sie liegt in der Regel zwischen 70 und 100 %. In solchen Fällen können sowohl die Wärmeleitfähigkeit als auch die Dichte zur Messung verwendet werden. Allerdings sind die Genauigkeit und Präzision der Messungen nicht besonders hoch. Ein wichtiger Faktor, der die Genauigkeit beeinflusst, ist, ob die Stoffe außerhalb des Wasserstoffs in einer einheitlichen Zusammensetzung vorliegen oder in festen Proportionen zueinander stehen. Wenn der Messbereich groß ist und die Zusammensetzung komplex ist, wird empfohlen, die Gaschromatographie zu verwenden.
Stimme der Ansicht oben zu: Für die Wärmeleitfähigkeitsmessung ist ein zu breites Messbereich nicht geeignet; für breitere Bereiche sollte man an Gaschromatographie denken.
Zu Ergänzung zum 3. Stock: Bei Wasserstoff vom Typ 39 oder 49 gibt es in der Regel Methoden, um die wichtigsten Verunreinigungen zu messen und so die Konzentration des Wasserstoffs zurückzuschätzen. Zum Beispiel sind bei hochreinem Wasserstoff die gängigen Verunreinigungen CO/CO2/CH4. Um den Anteil dieser Verunreinigungen zu bestimmen, kann man Infrarotstrahlung mit niedrigem Wellenlängenbereich verwenden, auch Chromatographie ist möglich – heute wird außerdem oft ein QCL-Laser eingesetzt.