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In unserer Fabrik kommt das Linde-Verfahren zum Einsatz. Das Methanol wird aus der Mitte des CO2-Absorptionsturms entnommen, abgekühlt und dann in den Turm zurückgeführt. Das Methanol wird insgesamt zweimal extrahiert. An den Standorten, an denen die beiden Extraktionen durchgeführt wurden, gibt es vor Ort Flüssigkeitsstandsmessgeräte. Derzeit beträgt die Temperatur des erstmals extrahierten Methanols -17 Grad (ursprünglich -24 Grad), wird dann auf -45 Grad abgekühlt und gelangt dann zum Waschen und Absorbieren in den Turm. Die Temperatur der zweiten Extraktion beträgt -13 Grad (ursprünglich -16 Grad), dann wird sie auf -46 Grad abgekühlt und in den unteren Turm geleitet. Die Temperatur des in den Turm eintretenden mageren Methanols beträgt -58 Grad. Bei geringer Beladung erhöht sich der CO2-Gehalt am Gasaustritt, darunter auch die Temperatur des abgesaugten Methanols. Ich ging heute zur Inspektion zum Turm und stellte fest, dass die Füllstandsanzeigen an den beiden Methanol-Pumpstellen voll waren. Aufgrund dieser Analyse ist es möglich, dass ein Teil des heißen Methanols direkt aus dem Gassteigrohr in den nächsten Abschnitt entweicht, wodurch die Temperatur des extrahierten Methanols ansteigt. Dies entspricht der Aufwärtsbewegung der Absorptionslast des gesamten Absorptionsturms. Ich möchte alle Experten fragen, ob meine Analyse richtig ist? Wie hoch soll der Flüssigkeitsstand an der Entnahmestelle gehalten werden? Wenn der Flüssigkeitsstand voll ist, liegt das an einer Luftblockade in der Rohrleitung? Wie damit umgehen?
Man hat den Eindruck, dass die Gesamtkühlleistung nicht ausreicht. Die beiden Flüssigkeitsstandsanzeiger sind voll und die Ladung ist etwas größer. Ist genügend Waschkapazität vorhanden?