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Liebe Kollegen, eine Zentrifugalpumpe hat eine Ausflussmenge von 200 Kubikmetern pro Stunde. Die Ausgangsventile sind vollständig geöffnet, ebenso die Regulierventile am Ausgang. Der Druck am Ausgang beträgt 0,75 Megapascal. Die Ausflussmenge und der Druck entsprechen somit der Leistungskurve dieser Pumpe unter den Widerständen im Rohrleitungssystem. Wenn wir den Umweg des Regulierventils vollständig öffnen, kann die Ausflussmenge auf 350 Kubikmeter pro Stunde steigen, während der Ausgangsdruck auf 0,6 Megapascal sinkt. Ich würde gerne wissen: Warum kommt es bei Öffnung des Umwegs des Regulierventils zu einer solch großen Veränderung der Ausflussmenge? Kann das Öffnen des Umwegs tatsächlich den Widerstand in der Ausgangsrohrleitung verringern – und kann ein kleiner Umweg die Eigenschaften der gesamten Rohrleitung so stark verändern?
An der Montagestelle der Regulierventile kommt in der Regel eine Verengung vor; dadurch entsteht im Vergleich zum gesamten Rohrleitungssystem ein Drosselungseffekt. Es ist daher verständlich, dass der Durchfluss über den Umleitungsweg zunimmt.
In einem solchen Fall führt das Schalten eines Umleitungswegs zu einer Veränderung des Widerstands der geraden Rohrleitung. Bei der Berechnung des Widerstands der geraden Rohrleitung sind die dadurch entstehenden Verluste in der Regel sehr gering. Warum steigt dann die Leistung der Ausgangsrohre so stark an?
Meiner Meinung nach macht der Regelungsventil an der Ausgangsleitung der Pumpen einen großen Anteil am Druckabfall in dieser Leitung aus. Wenn daher das Ventil für die Nebenleitung geöffnet wird, bilden die Nebenleitung und das Regelungsventil eine parallele Leitung – der Druckabfall ist in beiden Fällen gleich. Dadurch entspricht das Durchflussvolumen in der Nebenleitung dem Durchflussvolumen in der Hauptleitung, oder es ist sogar größer. Somit verdoppelt sich das Durchflussvolumen fast.