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Kürzlich habe ich eine Frage: Die Dampfturbinen arbeiten einwandfrei. Im Hydrauliksystem zur Drehung der Turbinen beträgt der Druck im oberen Raum des Drehkolben 0,85 MPa, der Druck am Ausgang der Zahnradpumpe liegt bei 0. Im unteren Raum des Drehkolben hingegen beträgt der Druck 2,5 MPa. Warum ist das so? Es gibt ein Problem mit dem Druckmesser, und wie entleert man das Öl aus dem Drehkolben? Warte online, Schatz
Der Druck im oberen Raum des Drehkolben ist gleich dem Einfülldruck des Regulieröls – es handelt sich dabei um das Antriebsöl, das den hydraulischen Drehkolben nach unten drückt und somit die Drehzähne in Bewegung setzt. Der Druck im unteren Raum des Drehkolben wird durch eine Zahnradpumpe bereitgestellt; dadurch wird der Rotor der Anlage insgesamt in Bewegung gesetzt, wodurch eine Drehung des Rotors ermöglicht wird. Wenn der Druck hoch genug ist, kann der Drehhaken vom Drehzahnrad des Anlagerotores getrennt werden – dadurch wird verhindert, dass beim Starten Kollisionen zwischen den Zahnrädern auftreten und Unfälle entstehen. Was die Methode zur Entleerung des Öls im Drehkolben betrifft, so sollte man diese während des Betriebs der Anlage nicht untersuchen. Nach dem Stillstand kann man herausfinden, ob die Einstellungen über das DCS vorgenommen werden können – oder auch manuell. Es gibt außerdem noch Methoden, die keinerlei technisches Know-how erfordern
Nachdem die Dampfturbinenanlage zum Anhalten des Drehens gebracht wurde, muss die Stromversorgung des Motors abgeschaltet werden und in der DCS müssen die Elektromagneten deaktiviert werden. Da die Ölpumpe nicht mehr arbeitet und die Elektromagnete deaktiviert sind, beträgt der Druck im unteren Teil des Ölzylinders null. Der obere Teil des Ölzylinders bleibt durch den Einwegventil mit dem Regulieröl verbunden. Aufgrund des Öldrucks bewegt sich der Ventilstab des Ölzylinders nach unten. Im Zustand ohne Drehen bleibt er somit stets in dieser Position, um einen Kontakt mit dem Ratchet des Turbinenrotors zu vermeiden – was sonst zu Unfällen führen könnte. Wenn im Inneren des Aggregats unter Betrieb Druck vorhanden ist, stimmt etwas nicht – entweder ist der Druckmesser kaputt oder die Dichtung beim Einbau blockiert die Anschlüsse. Das Entleeren des Öls durch den Drehkolbenpumpe erfolgt über einen Elektromagnetventil – also dieses rote Teil. Die Antwort von gestern war falsch, es tut mir leid. Heute habe ich mir extra Informationen besorgt: Der Druck am Ausgang der Ölpumpe beträgt in der Regel 7 MPa, der Druck im unteren Bereich liegt bei 6 MPa
Es muss ein Problem mit dem Manometer für den unteren Druck geben, sonst würde der Kolben nach oben steigen und es käme zu einem Unfall. Der Öldruck des Drehkolbenmotors wird durch die elektromagnetischen Ventile in der Ölleitung erzeugt und wieder abgebaut.