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Wie ist die innere Struktur und das Funktionsprinzip eines Füllerturms?
Füllstoffe, Gitter, Maschennetze, Druckstreifen, Verteiler, Umdistributionseinheiten
Innere Struktur der Füllerturm: Der Füllerturm besteht aus dem Turmkörper, der Besprüfungsvorrichtung, dem Füllmaterial, dem Flüssigkeitsumverteiler, den Haltevorrichtungen für das Füllmaterial, den Stützen sowie den Eingangs- und Ausgangsöffnungen. Der Zweck der Einrichtung von Flüssigkeitsumverteilern zwischen den verschiedenen Schichten ist es, die Flüssigkeit erneut gleichmäßig auf der Querschnittsfläche des Turms zu verteilen, um ein Wandstromphänomen zu verhindern. Die Flüssigkeitsverteilungsvorrichtungen, die an verschiedenen Stellen angebracht sind, erfüllen dieselbe Funktion, weisen jedoch unterschiedliche Strukturen auf. Um sie voneinander zu unterscheiden, wird die Flüssigkeitsverteilungsvorrichtung oberhalb der obersten Füllschicht als Sprühvorrichtung bezeichnet, während die Vorrichtungen, die zwischen den Füllschichten angeordnet sind, als Flüssigkeitsumverteiler bezeichnet werden. Wirkungsprinzip: Die Flüssigkeit tritt von oben in den Turm ein und wird durch eine Sprühanlage gleichmäßig auf die Querschnittsfläche des Turms aufgetragen. Das Gas gelangt von unten in den Turm und steigt durch den freien Raum zwischen den Füllstoffen nach oben, um schließlich aus der oberen Hälfte des Turms auszutreten. In dem Füllturturm fließen Gas und Flüssigkeit entgegengesetzt zueinander – dadurch kommt es zu einer ausreichenden Berührung beider Phasen, wodurch Wärme- und Stoffaustausch stattfinden kann.
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