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Wie wandelt sich Ionenaustauschharz?
Als Beispiel kann die am häufigsten verwendete Säureart für die Behandlung von Kesselwasser, nämlich die kationenaustauschende Resinart 732, herangezogen werden. Zur besseren Transport- und Lagerungsmöglichkeit wird sie in der Fabrik sowohl in der Wasserstoffform als auch in der Natriumform hergestellt. In der praktischen Anwendung wechselt es häufig in andere ionische Formen, um den verschiedenen Anforderungen gerecht zu werden. Zum Beispiel werden stark saure Kationenresine häufig mit NaCl in Reaktion gesetzt, um sie in Natriumtyp-Resine umzuwandeln, die anschließend verwendet werden können. Während der Arbeit gibt die Natriumtyp-Resin Na+ ab, welches mit den Kationen wie Ca2+ und Mg2+ in der Lösung austauscht und sie so entfernt. Während der Reaktion werden keine H+-Ionen freigesetzt, wodurch ein Rückgang des pH-Werts der Lösung sowie die daraus resultierenden Nebenwirkungen (wie die Umwandlung von Saccharose oder die Korrosion der Geräte) vermieden werden können. Nach der Verwendung dieser Resin im Natriummodus kann sie mit Salzwasser regeneriert werden (ohne starke Säuren). Nach der Umwandlung in die Natriumform verlieren stark saure Harze ihre starke Säure- und Basenreaktivität. Dennoch behalten sie weiterhin die anderen typischen Eigenschaften dieser Harze, wie beispielsweise eine hohe Dissoziationsfähigkeit sowie ein breites Arbeits-PH-Bereich.