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Problematik der Phosphatentfernung aus Abwasser: Wenn die A/O+-Koagulationssedimentationsanlagen (PAC/PAM) die erforderlichen Standards erfüllen, besteht die Befürchtung, dass das Phosphatgehalt dennoch nicht den Vorgaben entspricht. Welche Mittel eignen sich daher zur nachträglichen Phosphatentfernung, und wie werden die entstehenden Sedimente beseitigt? MBR-Membranverfahren. Chemische Mittel zur Phosphatentfernung und Methoden zur Beseitigung von Ablagerungen. Könnten Sie mir bitte helfen und mir erklären, wie es weitergeht? Unsere Kollegen verwenden nicht nur PAC/PAM, sondern auch Eisen(III)-chlorid zur Phosphatentfernung. Ich verstehe nicht, wie sie dabei die Entfärbung sowie die Beseitigung von Ablagerungen berücksichtigen.
Ist PAC/PAM nicht ausreichend? Nach der Fällung kann man die Stoffe dann abtrennen. Man macht sich Sorgen, dass die Konzentration der Schwebstoffe nicht den Anforderungen entspricht – nach der Fällung kann man also eine Sandfilterung anwenden
Die chemische Methode besteht darin, Kalk oder Calciumchlorid hinzuzufügen, anschließend werden Koagulanzien und Flockungsmittel eingesetzt
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bāguàlú am 14.10.2015 um 09:07 bearbeitet. Es gibt viele Methoden – beispielsweise die Verwendung von Eisensalzen, Aluminiumsalzen, Kalziumsalzen, Magnesiumsalzen usw. Doch es ist unbedingt notwendig, je nach konkreter Situation einen geeigneten Ansatz zu finden, um gute Ergebnisse bei geringen Kosten zu erzielen.
Das A/O-Verfahren ist bei der Entfernung von Phosphor eher eingeschränkt; die Entfernungseffizienz hängt in der Regel von der Konzentration der organischen Stoffe im Einlaufwasser ab. Beim A2/O-Verfahren hingegen ist die Entfernungseffizienz besser.
Der übliche Verfahrensablauf für die Behandlung von Abwasser aus Haushalten ist A2/O, welches sowohl die Entfernung von Stickstoff als auch von Phosphor berücksichtigt.
Wenn der aerobe Tank groß genug ist, kann er in ein A2/O-Verfahren umgewandelt werden, wodurch die Anforderungen an die Abwasserausstoßmenge erfüllt werden können.
Die gängige Nachbehandlungsmethode zur Phosphatentfernung ist die Koagulation und Sedimentation. Allerdings sind dabei große Mengen an Chemikalien erforderlich, zudem haben verschiedene Chemikalien hohe Anforderungen an den pH-Wert. Unter unterschiedlichen pH-Bedingungen kann die Entfernungseffizienz erheblich variieren.