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Ich möchte die Kollegen im Meerwasserbereich um Rat fragen: Wenn der Tank für das Rohwasser des Abwasseraufbereitungsgeräts zur Wartung stillgelegt wird und der Tank entlüftet werden muss, wie soll mit den Abgasen umgegangen werden? Auf dem Deckel des Behälters befinden sich ein Wassersperrebehälter und ein Deodorationsbehälter.
In diesem Fall haben wir nur Erfahrungen mit Misserfolgen – keine Erfolge. Wenn man wirklich Dampf verwenden will, dann kann der Wasserschlossbehälter den Dampf überhaupt nicht zurückhalten.
Zuerst möchte ich fragen: Wie ist euer Geruchsbekämpfungssystem? Diesen Behälter mit saurem Wasser sollte man am besten nicht verdampfen lassen, da der entstehende Dampf schwer zu handhaben ist. Die Methode, die wir zuvor angewandt haben, war folgende: Während der Wartungsarbeiten wurde zunächst versucht, so viel Öl und Schlamm wie möglich abzuführen. Am Boden des Tanks befand sich nämlich noch viel Öl und Schlamm. Anschließend wurden chemische Mittel in den Tank eingefüllt – genauer weiß ich das nicht, es handelt sich vermutlich um Kaliumpermanganat oder ähnliche Stoffe. Diese Mittel unterscheiden sich von denen, die zur Beseitigung des üblen Geruchs in den Reinigungsanlagen verwendet werden. Nach etwa einem Tag und einer Nacht konnte der Schlamm mit einem Fahrzeug zum Abtransport des Schlamms entfernt werden. Zu diesem Zeitpunkt war der Geruch im Tank kaum noch wahrnehmbar. Danach wurden die Ventile oben geöffnet und Luft von unten eingeleitet, damit sich die Luft im Tank austauschen konnte. Nach den Tests konnte schließlich der Restschmutz an den Wänden des Tanks beseitigt werden.
Man sollte Behälter mit saurem Wasser besser nicht erhitzen – sonst ist es zu spät, um noch etwas dagegen zu unternehmen
Es wird dringend abgeraten, Dämpfkammern zu verwenden – selbst mit Entodorierungskammern lässt sich das Problem nicht richtig lösen. Es wird empfohlen, eine Entodorierung und Reinigung durchzuführen; diese Verfahren sind inzwischen recht ausgereift.