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Inwiefern unterscheiden sich alkylisierte Produkte von aromatisierten Produkten?

2015-09-16View Original

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Inwiefern unterscheiden sich alkylisierte Produkte von aromatisierten Produkten?
Reply #22015-09-16
Der Unterschied zwischen alkylierten und aromatisierten Produkten besteht darin, dass die erstgenannten linear strukturiert sind, während die letzteren ringförmig strukturiert sind.
Reply #32015-09-16
Der Alkylierungsprozess ist ebenfalls eine Verarbeitungsmethode für Flüssiggas. Ähnlich wie die Aromatisierung wird dabei Butan-4-ol (ein Nebenprodukt der MTBE-Produktion) als Rohstoff verwendet, um durch spezielle Anlagen Benzin mit aromatischen Bestandteilen sowie Flüssiggas für den Hausgebrauch herzustellen. Alkylierung ist der Haupt„Konkurrent“ der Aromatisierung und übertrifft den Aromatisierungsprozess in vielerlei Hinsicht. Technisch gesehen beträgt die Ausbeute an aromatischem Benzin in den Aromatisierungsanlagen 30–40 % – das ist deutlich weniger als die Ausbeute von 70–80 % bei den Alkylierungsanlagen, die Alkylierungsbenzin erzeugen. Die hohe Ausbeute der Alkylierungsanlagen führt zu niedrigeren Produktkosten, wodurch sie im Vergleich zu den Aromatisierungsanlagen wettbewerbsfähiger sind. Die Alkylierung ist nicht nur hinsichtlich der Produktionsrate um ein Vielfaches leistungsfähiger als die Aromatisierung. Zudem hat das Produkt der Alkylierung – also der alkylisierte Benzin – auf dem Markt bessere Chancen als das Produkt der Aromatisierung. Einerseits weisen die Eigenschaften des alkylisierten Benzins im Vergleich zu denen des aromatisierten Benzins eine höhere Qualität auf – beispielsweise was den Oktanzahl angeht. Der Oktanzahl des alkylisierten Benzins liegt in der Regel bei 95–96, während sie beim aromatisierten Benzin meist zwischen 90–93 liegt. Dies entspricht besser den Anforderungen der Benzinhersteller ; Andererseits sind die Anforderungen an den Oktanwert sowie den Schwefelgehalt der Rohstoffe für die Herstellung von Benzin – im Rahmen der von China derzeit geförderten Benzinstandards – immer strenger. Deshalb wechseln die Benzinhersteller allmählich von der Beschaffung von aromatisiertem Benzin zur Beschaffung von alkyliertem Benzin. Der allmählich steigende Preis für das Tetra-Carbon nach der Etherisierung des Rohgases verschärft die Schwierigkeiten der Unternehmen, die sich auf die Aromatisierung spezialisieren. Anfangs wurde das Tetra-Carbon nach Etherisierung lediglich als gewöhnliches Flüssiggas verwendet. Später stellte sich heraus, dass aus diesem Rohgas nicht nur Flüssiggas für den Haushaltsgebrauch hergestellt werden kann, sondern auch Aromaten, die zur Herstellung von Ölen dienen können. Dadurch erhielt das Tetra-Carbon nach Etherisierung eine neue Wertschätzung auf dem Markt – sein Wert stieg kontinuierlich an.
Reply #42015-09-16
Butan-C4 wird in diesen Verfahren verwendet, um die Kohlenwasserstoffketten zu verlängern oder das Molekulargewicht zu erhöhen. Dadurch entstehen Öle, die unter Normalbedingungen flüssig sind – oder Zutaten für Benzin. Wenn man sagt, dass das Raffinerieverfahren dazu dient, die großen Moleküle des Rohöls in kleinere Molekülketten aufzuspalten, dann kann man sagen, dass die oben genannten drei Verfahren dazu dienen, die kleinen C4-Moleküle wieder in größere Ölmoleküle umzuwandeln.

1. **Aromatisierung**: Wie der Name schon sagt, werden aus C4 unter Verwendung von Katalysatoren und bestimmten Bedingungen Aromaten wie Benzol, Toluol und Xylen hergestellt. Diese können als Zusatzstoffe für Benzin mit hohem Oktanzahlwert verwendet werden. Die gängigen Verfahren zur Aromatisierung sind die Verfahren von Dalian University of Technology und Shandong Qiwangda sowie das Verfahren des Luoyang Design Institute.

2. **Alkylierung**: Alkane sind ideale Bestandteile für Öle – es handelt sich dabei um gesättigte Kohlenwasserstoffe. Aus C4 können also Alkane mit längeren Molekülketten hergestellt werden, wie zum Beispiel C6-, C7- und C8-Alkane. Diese können direkt als Benzin verwendet werden. Das Benzin, das durch Alkylierung entsteht, ist von guter Qualität. Allerdings ist die Entsorgung der bei diesem Prozess entstehenden Abfälle schwierig. Es wird angenommen, dass dieses Problem bereits gelöst wurde.

3. **Isomerisierung**: Dabei werden die Moleküle umgeordnet. In der Erdölverarbeitung wird aus n-Butan Isobutan hergestellt, das als wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Isooctan verwendet wird – einem Zusatzstoff für Benzin mit hohem Oktanzahlwert. Deshalb werden Isomerisierungsanlagen oft zusammen mit Alkylierungsanlagen eingesetzt. Aus C5- und C6-Alkanen entstehen verzweigte Verbindungen wie Isopentan und Isohexan, die ebenfalls als Zusatzstoffe für Benzin mit hohem Oktanzahlwert verwendet werden können. Die Isomerisierungsprozesse können auch dazu genutzt werden, die gewünschten Produkte in größerer Menge herzustellen. Zum Beispiel kann aus dem C8-Aromatenmischung nach der Trennung von p-Xylen durch Isomerisierungsreaktionen eine Mischung mit ausgewogener Zusammensetzung erhalten werden. Auf diese Weise kann p-Xylen in maximaler Menge gewonnen werden.
Reply #52015-09-16
Eines davon ist ein Alkan, das andere ein Aromat

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