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Da der Zulaufwasserpegel im Werk nicht sehr stabil ist, liegt der COD-Wert des Zulaufwassers derzeit bei etwa 100. Deshalb wird im biologischen Behandlungsbecken immer weniger Schlamm gebildet. Im Bereich mit Sauerstoffmangel wächst hingegen viel Schilf. Ich vermute, dass es an einem Ungleichgewicht zwischen Stickstoff und Phosphor liegt. Doch man traut sich nicht, den Schlamm ständig abzuleiten – schließlich wird er immer weniger~~~ Gibt es andere Lösungen? PS: Ich habe selbst bereits einige Maßnahmen ergriffen, um die Belüftung im aeroben Bereich zu verringern und die Mischung aus Schlamm und Wasser aus dem aeroben Becken so weit wie möglich – oder gar nicht – in das anaerobe Becken zurückzuleiten! Es sollte funktionieren, oder?
Es ist richtig, die Belüftungsmenge zu verringern. Ebenso notwendig sind die Verringerung des Schlammabtransports sowie der Rückflussmenge. Man muss jedoch darauf achten, dass im Zweiten Sedimentationsbecken kein Anaerobierungsprozess eintritt.
Man kann an einen intermittierenden Betrieb denken, um SV auf mindestens 10 % zu halten. Durch Belüftung kann der DO-Wert auf etwa 1 erhöht werden; anschließend wird die Belüftung für 2–3 Stunden unterbrochen. Wenn die Abwasserwerte weiterhin den Vorgaben entsprechen, kann diese Zeit noch verlängert werden.
Ihre Belastung ist zu gering – es reicht aus, eine unterbrochene Belüftung zu verwenden, um den Sauerstoffgehalt unter Kontrolle zu halten. Je höher der Sauerstoffgehalt im Becken mit niedrigem Sauerstoffgehalt ist, desto schneller wächst das Wasserpest