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Gibt es eine Grundlage für die in einem technischen Bericht erwähnte Theorie, dass Kalkstein im Rohkohleanteil teilweise zerlegt werden kann, wodurch CO2 entsteht, das wiederum zu CO reduziert wird und so die Menge an wirksamen Gasen im Steinkohlegeas erhöht?
So zu denken ist etwas weit hergeholt: Bei Flussmitteln wäre die Menge an Kalkstein sehr gering, und die Zersetzungstemperatur wäre wiederum hoch.
Wenn es sich um Rohkohle mit einem Ascheschmelzpunkt von 1500 Grad handelt, wie sollte dann die Menge des Schmelzmittels berechnet werden – unter der Annahme, dass 7 % hinzugefügt werden?
Die Zersetzungstemperatur des Kalksteins liegt bei etwa 900 °C. Bei einer Kohleverbrauchsmenge von 50 Tonnen pro Stunde beträgt das Mengenverhältnis des Kalksteins 3,5 Tonnen pro Stunde. Die Menge an erzeugtem CO2 liegt ebenfalls unter 800 Nm³ pro Stunde. Im Vergleich zu einigen zehntausend Kubikmetern an nutzbarem Gas ist das eine vernachlässigbare Menge
Zum Beispiel führt die Zufuhr von 2,7 Tonnen Kalkstein pro Stunde zu einer Erzeugung von 720 Kubikmetern CO2. Dieser Volumenanteil ist im Vergleich zu zehntausenden Kubikmetern an Trockengas äußerst gering.
Durch das Hinzufügen von Kalkstein als Hilfslösung zum Rohkohle wird der Schmelzpunkt des Asches gesenkt. Dadurch sinkt auch die Betriebstemperatur, was wiederum den Wärmeverlust verringert und somit den Anteil an nutzbarem Gas erhöht.
Es gibt keine Grundlage. Im Gegenteil: Die Zugabe führt zu einer Erhöhung des Aschengehalts, wodurch der CO2-Gehalt im Synthesegas ansteigt.