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Die Verwirrung eines Chemiearbeiters

2015-09-19View Original

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Im Jahr 2007 habe ich meine Ausbildung abgeschlossen. Ich bin jetzt 30 Jahre alt und arbeite seitdem in einer Fabrik als Bediener. Staatseigene Unternehmen, Personalvermittlung – ich bin im Moment sehr verwirrt und weiß nicht, welchen Weg ich in Zukunft einschlagen soll Gibt es jemanden, der genauso ist wie ich? Kommt doch raus und tauscht euch aus.
Reply #22015-09-19
Nutze deine Jugend und spring hervor. Staatseigenes Unternehmen setzt auf Beziehungen. Wacht auf!
Reply #32015-09-19
Staatliche und private Unternehmen sind ähnlich – Beziehungen sind in beiden Fällen wichtig. In den Fabriken, insbesondere in den großen, ist es sehr schwierig, aufzusteigen – die Löhne steigen nicht schnell genug, um die Ausgaben zu decken. Ein Wechsel in einen anderen Beruf bedeutet, von vorne anfangen zu müssen. Außerdem ist man inzwischen schon älter – und ebenfalls unsicher
Reply #42015-09-20
Um etwas zu tun, muss man erst ein Mensch sein. Es ist besser, eine Berufung mit Ruhe und Sorgfalt auszuüben, als alles andere.
Reply #52015-09-20
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Wenn die Antwort nein ist, sollte man sich eine Stelle in einem Privatunternehmen suchen – das Einkommen wäre dann besser als jetzt.
Reply #62015-09-20
In ganz China ist es genauso – man sollte nicht erwarten, dass sich die Umgebung stark verändert. Man sollte lieber versuchen, sich selbst zu verändern.
Reply #72015-09-20
Schauen Sie sich den Verdienst an – wenn der Verdienst Sie nicht zufriedenstellt, dann ist es besser, in einem Privatunternehmen zu arbeiten. Man sollte schließlich von seiner Jugend profitieren – warum nicht auch an sich selbst denken?
Reply #82015-09-20
Man sollte die Chance nutzen, von einem Bachelor- auf einen Masterabschluss aufzusteigen, den Fachbereich zu wechseln und sich eine neue Zukunftsperspektive zu schaffen – anstatt nach Sicherheit zu streben, die keine Zukunft bietet
Reply #92015-09-20
Staatliche Unternehmen lernen Technologie, private Unternehmen verdienen Geld.
Reply #102015-09-20
Über Chancen lässt sich wirklich nichts Bestimmtes sagen; Nach all den Jahren im Beruf – abgesehen von den wenigen Möglichkeiten – sollte man auch über andere Gründe nachdenken: Liegt es vielleicht an mangelnden Fähigkeiten? Sind die Führungsbeziehungen nicht gut genug? Neben der guten Erledigung der Arbeit sollte man auch außerhalb der Arbeit viel lernen – über Ausrüstung, Herstellungsverfahren sowie Messgeräte und dergleichen. Natürlich sollte man auch dem Vorgesetzten zeigen, dass man lernt, sich weiterentwickelt und Ehrgeiz hat. Schließlich soll man zu Feiertagen besonders eng mit den Vorgesetzten zusammenarbeiten – das sollte Ihnen doch klar sein.
Reply #112015-09-21
Die Personalvermittlung in staatseigenen Unternehmen ist wohl ähnlich wie in privaten Unternehmen. Nach acht Jahren sollte man darüber nachdenken – schließlich hat der achtjährige Widerstand auch ein Ergebnis gebracht.
Reply #122015-09-21
In den großen staatseigenen Unternehmen ist es ganz in Ordnung – solange man sich anstrengt, kann man dort glänzen!
Reply #132015-09-22
Anstrengung, Durchhaltevermögen! Wenn man auf eine höhere Stufe wechseln kann, dann sollte man das tun! Dann kommt die Prüfung.
Reply #142015-09-22
Wenn man den Job wechselt, sollte es auf jeden Fall zu einer höheren Position sein. Was diese höhere Position angeht, fragt man sich: Bin ich für diese Position qualifiziert? Falls das noch nicht der Fall ist, denke ich, dass dies das ist, was man derzeit in Betracht ziehen und tun sollte.
Reply #152015-09-23
Wenn es Einheimische sind, die außerdem bereits verheiratet und Kinder haben. Dann sollte man nicht so viele Gedanken haben. Wie bereits ein anderer Nutzer sagte: Man sollte versuchen, enge Beziehungen zu den Vorgesetzten aufzubauen – und mit der Verwaltung auf unterer Ebene zufrieden sein. Wenn es nicht lokal ist, dann muss man frühzeitig planen. Aufgrund der Natur staatseigener Fabriken ist es schwierig, sich weiterzuentwickeln, wenn man nicht von einem guten Ausgangspunkt aus startet – in der Regel liegt das Niveau des Bildungsabschlusses dann auch niedrig – und außerdem keine starken Beziehungen vorhanden sind. Zudem kann man sich solche Investitionen auch nicht leisten. Außerdem bietet die Fabrikumgebung den Mitarbeitern auf der Grundebene nur sehr begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten, wodurch sie leicht von der Gesellschaft abgekoppelt werden. Selbst wenn man 10 Jahre Erfahrung als Arbeiter hat, kann das nichts wert sein.
Reply #162015-09-23
Gibt es noch Personalvermittlung? Die neuen Vorschriften verbieten es den Personalvermittlungsunternehmen, reguläre Arbeitsplätze zu besetzen. Außerdem bist du schon 8 Jahre dabei und kannst immer noch nicht in einen festen Vertrag wechseln – wann wird das endlich aufhören?
Reply #172015-09-23
Die Verbesserung der eigenen technischen Fähigkeiten ist der Schlüssel. (Englisch + Fachwissen)
Reply #182015-09-24
Es hat zu lange gedauert – springe so schnell wie möglich
Reply #192015-09-24
Auch weiterhin – am besten wird man Leiter einer Werkstatt
Reply #202015-09-24
Jemand, der ebenfalls 8 Jahre lang dort gearbeitet hat, kam vorbei. Aus familiären Gründen hat er seinen Job, bei dem er ständig auf Baustellen unterwegs war, aufgegeben. Jetzt ist auch er ratlos
Reply #212015-09-25
Arbeitsvermittlung tötet Menschen – selbst in zehn Jahren wird man wohl nicht zum festen Angestellten

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