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Welcher Standard wird verwendet, um Lecks an den Dichtstellen der Hydrocracking-Anlagen mit einem Wasserstoffmessgerät zu überprüfen? Danke!
Da Wasserstoff leicht ist und die Umgebung vor Ort komplex ist, ist es schwierig zu beurteilen, ob eine direkte Dichtheit besser ist. Bei den Messungen vor Ort sollte der Wert natürlich so niedrig wie möglich sein – er darf auf keinen Fall 10 ppm überschreiten
Die Alarmgrenzwerte der meisten Geräte zur Erkennung brennbarer Gase liegen im Bereich von 0 bis 100 % LEL. Der Schrittweite zwischen den einzelnen Werten beträgt 1 % LEL. Da die Standards die Prozentsätze in Bezug auf LEL verwenden, um den Grad der Gefahr anzugeben, liegen die üblichen Alarmgrenzen bei 10 % oder 25 % LEL. Bei vielen Geräten ist der Einstellwert auf 20 % LEL festgelegt. Jedoch bedeutet ein Wert, der jederzeit über 20 % LEL liegt, dass eine Brandgefahr oder eine Störung vorliegen könnte. 20 % LEL ist der konservativste bzw. höchstzulässige Alarmwert für die Überwachung brennbarer und explosiver Gase oder Gemische. In einem absolut sicheren Umfeld sollte der Wert bei 0 % LEL liegen. Aber wenn es an Überwachung mangelt und die Menge des ausgetretenen Gases groß ist oder sich langsam ansammelt, kann das zu einer hohen Konzentration brennbarer Gase in der Luft führen. Wenn diese Konzentration einen bestimmten Wert erreicht, kann das bei Berührung mit einer Flamme zu einem explosionsartigen Ausbruch kommen. Dieser Wert wird als Explosionsgrenze des Gases bezeichnet (LEL). Verschiedene brennbare Gase haben unterschiedliche Explosionsgrenzwerte. Bei Methan (Naturgas) liegt die Explosionsgrenze bei 5 % des Gasgehalts in der Luft. Das bedeutet, dass bei einem Methangehalt unter 5 % keine Explosionen durch Flammen oder Funken entstehen. Sobald der Gehalt jedoch 5 % erreicht oder überschritten wird, kann bei Berührung mit einer Flamme eine Explosion eintreten.