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Die Empfindlichkeit von austenitischem Edelstahl gegenüber Chloriden ist allgemein bekannt. Beispielsweise sollte der Chloridgehalt im Wasser, das zur Druckprüfung verwendet wird, auf nicht mehr als 50 ppm begrenzt werden – noch strenger gesagt, auf 25 ppm. Ich denke, theoretisch sollte auch beim Wasserkühlen nach der Wärmebehandlung von austenitischen Edelstahlrohren der Chloridgehalt im Wasser kontrolliert werden. Allerdings sollte das Wasser zur Kühlung beim Wärmebehandlungsprozess ausgetauscht werden, wenn seine Temperatur zu hoch wird – außerdem ist auch eine größere Menge an Wasser erforderlich... Wie wird das in der Praxis umgesetzt?
Das ist nicht notwendig – die Kontrolle des Chloridgehalts durch Drucktests dient dazu, eine Spannungskorrosion zu vermeiden.
:Lol, eigentlich Edelstahlrohr. . . . Von 10 haben 9 keinen Wasserdruck. . Keine Sorge wegen der Chloridionen. . .
Beim vorherigen Projekt wurden für die GC1-Klasse-Gleitungen Edelstahlverschweißungsrohre verwendet, bei denen hohe Anforderungen bestanden. Der Auftraggeber schickte Leute zur Überwachung der Fertigung – außerdem musste eine Wasserdruckprüfung durchgeführt werden. Da es sich um geschweißte Rohre handelt, ist nach der Wärmebehandlung eine schnelle Abkühlung mit Wasser erforderlich. Da fiel mir plötzlich das Wasser zur Kühlung ein… Ich denke auch, dass wahrscheinlich keine Hersteller auf diese Angelegenheit achten. Es ist bereits gut, wenn sie die Druckprüfung ordnungsgemäß durchführen und auf den Chloridgehalt des Wassers für die Druckprüfung achten.
TSG D0001-2009 besagt, dass der Chloridgehalt im Edelstahl 50 ppm nicht überschreiten darf. Laut 50184 darf dieser Wert 25 ppm nicht überschreiten. Gemäß den geltenden Normen dürfen in Industriepipelines ebenfalls nicht mehr als 25 ppm Chlorid enthalten sein